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© brose Markt | 04 Januar 2017

Stabile Geschäftsentwicklung bei Brose

Mit 6,1 Milliarden Euro erwartet die Brose Gruppe einen Umsatz leicht ĂŒber Vorjahrsniveau.
"Wir schließen ein gutes GeschĂ€ftsjahr ab. Trotz einiger negativer Sondereffekte werden wir die fĂŒr unsere Eigenfinanzierung wichtige Zielrendite erreichen", erklĂ€rte JĂŒrgen Otto, Vorsitzender der GeschĂ€ftsfĂŒhrung. Der GeschĂ€ftsbereich TĂŒrsysteme in Bamberg hĂ€lt seine starke Position in der Gruppe mit erneut 3,1 Milliarden Euro (+1,7 Prozent) Umsatz. Einen leichten Anstieg verzeichnet der von Coburg aus gefĂŒhrte Bereich Sitzsysteme mit 2 Milliarden Euro (+1,1 Prozent). Die Sparte Elektromotoren in WĂŒrzburg trĂ€gt nach einem leichten RĂŒckgang wegen VerĂ€nderungen im Portfolio und bei der Konsolidierung rund 1 Milliarde Euro (-3,4 Prozent) zum Umsatz der Gruppe bei. Auch im Vorgriff auf weiteres Wachstum wurden weltweit 500 neue Mitarbeiter eingestellt. Damit steigt die Zahl der BeschĂ€ftigten auf fast 25.000. Als Arbeitgeber gehört der Automobilzulieferer zu den Top 10 der beliebtesten Familienunternehmen Deutschlands. Das hat eine Untersuchung der Bewertungsplattform kununu ergeben. Besonders positiv schĂ€tzten die Mitarbeiter den kollegialen Zusammenhalt bei Brose ein. Erstmals wurde das Unternehmen auch in China als einer der besten Arbeitgeber ausgezeichnet. Die Unternehmensgruppe investierte 2016 ĂŒber 380 Millionen Euro: Mit den neuen VerwaltungsgebĂ€uden in Bamberg und Shanghai/China, einem dritten Werk in QuerĂ©taro/Mexiko, einem Standort in Prievidza/Slowakei und der Erweiterung der ProduktionsstĂ€tte in Coventry/England bereitet sich das Unternehmen auf die geplante GeschĂ€ftsausweitung vor. Seit der Wirtschaftskrise 2009 ist Brose das siebte Jahr in Folge gewachsen, was einer Steigerung von fast 140 Prozent entspricht. "Dies haben wir drei Faktoren zu verdanken: dem weltweiten Erfolg der deutschen Fahrzeughersteller, dem Aufstieg Chinas zum grĂ¶ĂŸten Automobilmarkt und der wieder gewachsenen Nachfrage in Nordamerika. Zudem hat unser Unternehmen von den globalen Trends nach mehr Komfort und Sicherheit sowie der zunehmenden Elektrifizierung von Fahrzeugen profitiert", so der Vorsitzende der GeschĂ€ftsfĂŒhrung. Neue GeschĂ€ftschancen Durch weltweit steigende ElektromobilitĂ€t, autonomes Fahren, Vernetzung und Car Sharing wird sich die Automobilindustrie in den nĂ€chsten Jahren stark verĂ€ndern. Brose sieht in diesen Trends weiteres GeschĂ€ftspotenzial und investiert in den kommenden drei Jahren rund 100 Millionen Euro in Zukunftsprojekte. Dazu zĂ€hlen die Entwicklung elektrischer SeitentĂŒrantriebe, neuer Nutzungskonzepte fĂŒr den Fahrzeuginnenraum beim autonomen Fahren sowie elektrifizierter Nebenaggregate wie beispielsweise Klimakompressoren. DafĂŒr schafft das Familienunternehmen auch in Deutschland ĂŒber 200 zusĂ€tzliche Stellen. In den nĂ€chsten Jahren will Brose mit durchschnittlich 5 Prozent pro Jahr stĂ€rker als der Automobilmarkt wachsen. Von 2017 bis 2019 wird das Familienunternehmen etwa eine Milliarde Euro investieren: Die Mittel fließen in technische Anlagen sowie den Ausbau weltweiter Standorte. Klares Ziel ist die VerstĂ€rkung durch ZukĂ€ufe in den nĂ€chsten Jahren. "Wir werden unsere Kompetenz und Marktposition durch gezielte Akquisitionen ausbauen. Bis spĂ€testens 2025 soll ein GeschĂ€ftsvolumen von rund 10 Milliarden Euro erreicht werden", so JĂŒrgen Otto.
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2019.02.15 09:57 V12.1.1-2