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© rs components Komponenten | 17 November 2016

Obsolescence Manager von RS Components unterstützt

Innovatives Werkzeug, das jetzt über die RS-Website zur Verfügung steht, bietet Ingenieuren, Technikern und Einkäufern Lebenszyklus-Produktmanagement und Risikoanalyse für die Beschaffung von End-of-Life-Teilen und Komponenten.

Das ist eine Produktankündigung von RS Components. Allein der Emittent ist für den Inhalt verantwortlich.
RS Components (RS), die Handelsmarke der Electrocomponents plc (LSE:ECM), der globale Distributor für Ingenieure und Techniker, hat den „Obsolescence Manager“ eingeführt. Dabei handelt es sich um ein neues Online-Tool für OEMs und Produktentwickler, um das Problem der Obsoleszenz zu bewältigen. Das Tool soll bei der Planung der Zeiträume behilflich sein, in denen die End-of-Life (EOL)-Notizen von Teilen zu erwarten sind, die bald nicht mehr produziert, repariert und von Komponentenanbietern unterstützt werden. Jedes Jahr erreichen Tausende von Einzelteilen und Komponenten das Ende ihres Produktlebenszyklus und werden obsolet. EOL-Mitteilungen können erhebliche Kosten zur Folge haben, denn oft führt dies dazu, dass Produkte redesigned oder reengineered werden müssen. Verzögerungen bei der Herstellung, erhöhte Beschaffungskosten wie auch zusätzliche Bearbeitungsaufwendungen sind nicht selten die Folge. Alle elektronischen und Automatisierungskomponenten erreichen unweigerlich irgendwann den EOL-Status. Wann aber dies genau sein wird und wie schnell sie veralten, kann erheblich variieren. Viele Unternehmen haben sich auf diese Eventualität vorbereitet, z. B. mit „eingebauter Flexibilität“ in ihren Entwürfen, um auf das Veränderungstempo in der Komponentenversorgung reagieren zu können. Allerdings gibt es auch viele, die von den harten Konsequenzen der Obsoleszenz gefährdet sind. Die Suche nach einer passenden Ersatzkomponente kann auch extrem zeitaufwendig sein. In den meisten Fällen muss ein Ersatzteil mindestens so gut sein wie das Original in Bezug auf Spezifikationen wie Sockelabmessungen, Pin-Out, Stromverbrauch und Wärmeableitung, um nur einige Punkte zu nennen. RS hat den Obsolescence Manager entwickelt, ein vollständig kostenloses Tool für die Komponenten-Lifecycle-Risikobewertung. Es wurde speziell entwickelt, um Ingenieuren, Technikern und Einkäufern die proaktive Überwachung und Steuerung der durch Obsoleszenz hervorgerufenen Risiken zu ermöglichen. In einem ersten Schritt wird das Tool darauf ausgerichtet sein, Ingenieure und Techniker, die neue elektronische Designs entwickeln, zu unterstützen. Ein weiterer Ausbauschritt wäre, das Anwendungsfeld auf den industriellen Sektor einschließlich neuer Schaltschrankentwürfe und bestehender Produktionsanlagen auszuweiten. Die Vorteile für die Kunden, die dieses hochwirksame Lifecycle-Management-Tool nutzen, sind vielfältig. Sie können z. B. schnell für komplette Stücklisten oder Teile davon eine Zusammenfassung der daraus bei RS verfügbaren Teile erhalten und damit das Risiko einer Überalterung verringern. Die Nutzer werden auch in der Lage sein, aufgrund der Projektzeitpläne Prognosen über Komponenten abgeben zu können, für die sich Probleme durch das Ende des Produktlebebenszyklus ergeben. So wird es ihnen möglich rechtzeitig, Lösungen für schwer zugängliche Teile zu finden. Insgesamt kann das Werkzeug auf diese Weise Produkt- und Herstellungskosten senken und sorgt durch eine höhere Design-Effizienz für eine schnellere Time-to-Market. Das Tool bietet eine breite Palette an Funktionen, einschließlich des Produktlebenszyklusstatus: So erfahren die Nutzer zum Beispiel, ob die Komponenten "active", "nicht empfohlen für neue Designs" (NRFND), "last Time to Buy" (LTB) oder "obsolete" sind. Die Angaben erfolgen als Schätzung der "Jahre bis zum Ende des Lebenszyklus" (YTEOL). Das Werkzeug wird auch Teile, die Alternativen in Form, Abmessungen und Funktion darstellen, empfehlen. Dabei erfolgt auch die Angabe, ob sie ein direkter oder ähnlicher Ersatz sind. Die Komponentendatenbank des Tools ist in der Lage, bis zu 400.000 Produkte aus dem Kern- und erweiterten RS Sortiment, einschließlich Halbleitern, Passiven Bauelementen, Steckverbindern, Relais, Stromversorgungen, Schaltern und vielen anderen elektronischen und elektrischen Geräten, zugänglich zu machen. Weitere 160.000 Produkte sollen bis Mitte 2017 hinzugefügt werden. Es wird auch ein Datenabgleich mit drei Millionen direkten Alternativprodukten und 70 Millionen ähnlichen Produkten stattfinden. Die Datenbank wird monatlich aktualisiert, die Änderungen weist das System aus. © RS Components "Produktobsoleszenz stellt ein wesentliches Risiko für die Hersteller dar, egal ob sich um neue oder bestehende Designs handelt. Vor allem angesichts der aktuellen Umwälzungen im Halbleitermarkt mit vielen Fusionen und Akquisitionen ergeben sich neue Herausforderungen. Diese Prozesse bergen auch für viele Produktlinien das Risiko der Diskontinuität", so Lindsley Ruth, Group Chief Executive bei Electrocomponents. „Der Obsolescence Manager ist ein weiteres wichtiges Werkzeug, das RS entwickelt hat, um Ingenieuren, Technikern und Einkäufern mehr Einfluss zu geben und ihnen dabei zu helfen, Entwicklungsrisiken zu reduzieren, wenn sie ihre Elektronikprodukte und Systeme auf den Markt bringen." Der Obsolescence Manager ist über die DesignSpark-Website unter www.rs-online.com/designspark/home verfügbar.
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2019.10.11 15:09 V14.5.0-1