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© messe munchen Markt | 15 November 2016

Internet der Dinge revolutioniert die Elektronikindustrie

Unter dem Motto „Vernetzte Welten – Aber sicher!“ fand von 8. bis 11. November die größte Elektronikfachmesse – die electronica – in München statt. 2.913 Unternehmen aus über 50 Ländern zeigten dazu passend ihre Lösungen.
Sie nutzten den Branchentreff zudem, um sich mit den rund 73.000 Besuchern zu vernetzen und mit Fachkollegen aus aller Welt auszutauschen. Falk Senger, Geschäftsführer der Messe München, resümiert: „Die diesjährige electronica hat eindrucksvoll gezeigt, wie sich unsere Lebenswelten zukünftig vernetzen und dadurch unser Alltag neu gestaltet wird.“ Kurt Sievers, Fachbeiratsvorsitzender der electronica, European Vice President und General Manager Automotive, NXP Semiconductors, ergänzt: „Doch smarte Technologien und Anwendungen machen es unumgänglich, dass neue Security-Lösungen mit dieser Entwicklung Schritt halten. Security by Design ist eine wichtige Leitlinie für die Industrie.“ Dieser kommt zukünftig eine tragende Rolle zu, so Christoph Stoppok, Geschäftsführer der Fachverbände Electronic Components and Systems sowie PCB and Electronic Systems des ZVEI (Zentralverband der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie). „Denn nur wenn es gelingt, technologische Produkte über die Komponente sicher zu machen, wird das Vertrauen bei den Verbrauchern gefördert und intelligente Geräte lassen sich erfolgreich verkaufen.“ Rund 73.000 Fachbesucher aus 88 Ländern kamen nach München. Die Zufriedenheit unter den Besuchern steigerte sich im Vergleich zur Vorveranstaltung noch einmal, wie die Umfrage der Gelszus Messe-Marktforschung zeigt: 99 Prozent bewerteten die Veranstaltung mit ausgezeichnet bis gut. Zu den Top-Besucherländern zählten neben Deutschland – in dieser Reihenfolge – Italien, Österreich, Großbritannien und Nordirland, Frankreich, Schweiz, USA, Israel, Russische Föderation, Polen, Slowenien. Einen signifikanten Anstieg gab es aus Frankreich, China, Slowenien, Türkei und Israel. 2.913 Aussteller aus über 50 Ländern präsentierten ihre Produkte und Technologien. Das entspricht einem Plus von sieben Prozent gegenüber der Vorveranstaltung. Dabei setzte sich ein Trend der letzten Jahre fort. „Immer mehr Unternehmen zeigen die Komponenten im Kontext der Anwendung“, erläutert Senger. Neben Deutschland zählten China, Taiwan, die USA und Großbritannien zu den ausstellerstärksten Ländern (in dieser Reihenfolge).
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