Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
© cookies lab Markt | 31 Oktober 2016

Startup Cookies Labs stellt Insolvenzantrag

Das FinTech-Startup Cookies Labs GmbH aus Berlin hat Insolvenzantrag gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte das Amtsgericht Berlin Charlottenburg am 26. Oktober 2016 Rechtsanwalt Christian Otto (hww hermann wienberg wilhelm).

Der Berliner Insolvenzverwalter macht sich derzeit ein umfassendes Bild über die Lage des Unternehmens, um die Sanierungsmöglichkeiten von Cookies Labs prüfen zu können. Das FinTech-Startup Cookies Lab aus Berlin hat in diesem Jahr ein System für bargeldlosen Zahlungsverkehr für Privatkunden auf den deutschen Markt gebracht. Grund für die Insolvenzantragstellung war die Zahlungsunfähigkeit der Cookies Labs GmbH, die eingetreten war aufgrund der Uneinigkeit der Gesellschafter über die weitere Finanzierung der Gesellschaft. Bis zuletzt hatten die Gesellschafter Verhandlungen mit einem Investor geführt, die letztendlich aber gescheitert sind. "Die typischen Gründe für eine Insolvenz, sei es ausbleibender Erfolg wegen geringer Nutzerzahlen oder ein fehlender Produkt-Market-Fit, treffen auf Cookies nicht zu. Mit großer Euphorie und viel Echo konnten wir im August launchen – daher ist die Insolvenz so kurz nach Launch besonders traurig und mit rationalen Argumenten nicht erklärbar. Zur großen Bestürzung der Gesellschafter und Mitarbeiter von Cookies hat Garry Krugljakow über Wochen hinweg seine Stellung als Gesellschafter der Cookies Labs GmbH genutzt, um eine wichtige Zwischenfinanzierung immer weiter hinauszuzögern. Schließlich war es mir als Geschäftsführer nicht mehr möglich, das Unternehmen einfach weiterzuführen", schreibt Gründer Lamine Cheloufi auf der Webseite des Unternehmens.
Anzeige
Anzeige
Weitere Nachrichten
2019.04.20 11:13 V13.1.0-1