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© abb Markt | 25 Oktober 2016

ABB Deutschland im ersten Halbjahr 2016 gut unterwegs

Die deutsche ABB hat im ersten Halbjahr 2016 ihre Zielvorgaben erfĂŒllt, trotz des weiterhin schwierigen Marktumfelds: Auftragseingang und Umsatz lagen ĂŒber Plan, wenngleich die Vorjahreswerte aufgrund eines historischen Großauftrags in der Vorjahresperiode nicht ganz erreicht werden konnten.
So ging der Auftragseingang leicht auf 1,68 Mrd. Euro zurĂŒck (Vorjahr: 1,74 Mrd. Euro). Die BasisauftrĂ€ge (kleiner 15 Millionen US-Dollar) haben sich demgegenĂŒber erhöht. Der Umsatz blieb mit 1,63 Mrd. Euro ungefĂ€hr gleich (Vorjahr 1,65 Mrd. Euro). Zum 30. Juni 2016 beschĂ€ftigte die deutsche ABB 10.480 Mitarbeiter. Einer der wesentlichen AuftrĂ€ge in Höhe von rund 140 Millionen US-Dollar kam von den Übertragungsnetzbetreibern Energinet.dk in DĂ€nemark und 50Hertz Transmission in Deutschland: Kriegers Flak umfasst die Planung, Lieferung und Installation einer HGÜ-(Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung)-Konverterstation in Bentwisch in Norddeutschland. Die HVDC Light Kurzkupplungs-Konverterstation (back-to-back), die erste ihrer Art in Europa, ermöglicht die Verbindung der asynchronen Drehstromnetze OstdĂ€nemarks und Deutschlands. „Dank der konsequenten Umsetzung der Next-Level-Strategie konnten wir auch in einem herausfordernden Umfeld das Vorjahresniveau halten. So haben wir unseren Marktanteil in den Segmenten Maschinenbau und Food & Beverage weiter erhöht “, sagt Hans-Georg Krabbe, Vorstandsvorsitzender der ABB AG. „Die Zahlen sind aber auch ein Beleg dafĂŒr, dass neben dem KerngeschĂ€ft auch unsere Produktneuheiten und Innovationen vom deutschen Markt gut angenommen werden. Beispiele sind die neuen Systeme fĂŒr die GebĂ€udeautomatisierung, die eine zunehmende Vernetzung der Funktionen im Smart Home ermöglichen sowie unser RobotergeschĂ€ft mit einem stetig wachsenden Anwendungsspektrum.“ Die GeschĂ€ftsentwicklung in den einzelnen Bereichen verlief unterschiedlich. Die Division Elektrifizierungsprodukte konnte sowohl beim Auftragseingang als auch beim Umsatz ein Plus verzeichnen. Der Auftragseingang stieg von 645 Mio. Euro auf 668 Mio. Euro, der Umsatz von 620 Mio. Euro auf 638 Mio. Euro. Auch die Division Industrieautomation und Antriebe konnte den Auftragseingang steigern. Er belief sich auf 268 Mio. Euro, das sind 14 Prozent mehr als im Vorjahr (234 Mio. Euro). Der Umsatz blieb mit 231 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. Einen RĂŒckgang im Auftragseingang verzeichnete die Division Prozessautomatisierung, dieser lag bei 262 Mio. Euro (2015: 300 Mio. Euro). Grund war vor allem ein Großauftrag, den der GeschĂ€ftsbereich Power Generation im Vorjahr gewonnen hatte. Der Umsatz hingegen erhöhte sich von 256 Mio. Euro auf 286 Mio. Euro. Im MĂ€rz dieses Jahres verbuchte die Division Power Grids den Auftrag Kriegers Flak. DemgegenĂŒber standen jedoch im Vorjahr einige GroßauftrĂ€ge wie NordLink – die lĂ€ngste HGÜ-Verbindung Europas von Deutschland nach Norwegen. In Folge konnte beim Auftragseingang das Niveau von 2015 (559 Mio. Euro) nicht erreicht werden, es betrug 483 Mio. Euro. Niedrigere UmsĂ€tze bei den Offshore-Windprojekten fĂŒhrten auch beim Umsatz insgesamt zu einem RĂŒckgang auf 479 Mio. Euro (2015: 551 Mio. Euro).
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2019.02.19 01:06 V12.2.0-2