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© ams Markt | 25 Oktober 2016

ams erwirbt Heptagon

ams erwirbt Heptagon, einen Anbieter für optisches Packaging und wird damit Topspieler bei optischer Sensorik.

ams hat eine Vereinbarung zum Erwerb von 100 Prozent der Anteile an Heptagon unterzeichnet. Heptagon konzentriert sich derzeit auf den Consumer-Markt und ist ein wichtiger Zulieferer für Anwendungen in Mobilgeräten, die optisches Packaging in sehr hohen Volumina für besonders kleine Baugrößen benötigen. Aufgrund der Stärken seiner Technologie sieht Heptagon hervorragende Wachstumsmöglichkeiten innerhalb der derzeitigen Kundenbasis, zu der ein wichtiger Kunde mit Fokus auf den Smartphone- und Mobilgerätemarkt zählt. Der Sitz und die Produktion von Heptagon befinden sich in Singapur, während das F&E-Zentrum in Rüschlikon, Schweiz, angesiedelt ist. Das Unternehmen hat mehr als 830 Beschäftigte, darunter etwa 120 Ingenieure und etwa 500 Produktionsmitarbeiterinnnen und -mitarbeiter. Heptagon verfügt über ein ausgesprochen starkes und geschütztes IP-Portfolio einschließlich mehr als 250 Patentfamilien, vornehmlich im Bereich optisches Packaging. Die laufende Umsatzgrößenordnung von Heptagon auf 12 Monats-Basis (run rate) beträgt etwa USD 90 Mio. bei einer negativen operativen Profitabilität aufgrund der derzeitigen Unterauslastung der Produktionskapazität. Heptagon erwartet, basierend auf seiner bestehenden Umsatz- und Kapazitätspipeline sowie bestehenden Vereinbarungen mit Kunden, ein bedeutendes Umsatzwachstum in den kommenden Jahren mit Beginn in der Jahresmitte 2017. Zur Vorbereitung auf dieses erwartete Wachstum hat Heptagon bereits mit einem umfangreichen Ausbau seiner Produktionskapazität in Singapur begonnen, der Gesamtinvestitionen von mehr als USD 250 Mio. in 2016 und 2017 umfasst. Diese Expansion basiert auf einer bestätigten Vereinbarung mit einem Kunden über die Nutzung der zusätzlichen Fertigungskapazität und wird vollständig aus bestehenden Barmitteln des Unternehmens finanziert. Dementsprechend ist keine Finanzierung seitens ams notwendig. Die Transaktion besteht aus einer Vorabzahlung in bar und Aktien in Kombination mit einer wesentlichen Besserungsvereinbarung. Die Vorabzahlung beinhaltet USD 64 Mio. in bar aus bestehenden Finanzmitteln von ams, eine Kapitalerhöhung im Umfang von 15 Prozent der ausstehenden Aktien aus bestehendem genehmigten Kapital (unter Ausschluss des Bezugsrechts) und Aktien aus derzeit gehaltenem Bestand an eigenen Aktien. Der Gesamtwert der Vorabzahlung beträgt damit etwa USD 570 Mio. Die Besserungsvereinbarung ist abhängig von den zukünftigen Geschäftsergebnissen von Heptagon über das Jahr 2017 hinweg und hat einen potentiellen maximalen Umfang von USD 285 Mio. Nach der Aktientransaktion im Rahmen der Vorabzahlung erwartet ams, dass die derzeitigen Anteilseigner von Heptagon, zu denen Finanzinvestoren, Management und Beschäftigte zählen, knapp 20 Prozent an ams halten werden. Der Abschluss der Transaktion wird abhängig von bestimmten Genehmigungen und dem Eintritt gewisser in den Vereinbarungen mit den Verkäufern definierter Bedingungen innerhalb der kommenden drei Monate erwartet. ams plant, Heptagon nach Abschluss der Transaktion vollständig in seine bestehende Organisation zu integrieren. Alexander Everke, CEO von ams, stellt fest: “Mit der Kombination von ams und Heptagon schaffen wir die klare Nummer 1 bei optischen Sensortechnologien und schalten bei der Innovationsfähigkeit in den höchsten Gang. In Folge dessen erwarten wir, dass ams die Entwicklungstrends der optischen Sensorik in den kommenden Jahren bestimmen und seine Marktdurchdringung ausweiten wird. Im Zusammenwirken mit unserer führenden Position in den anderen ams-Zielmärkten Umwelt-, Image- und Audiosensorik wird diese strategische Transaktion ams zum weltweit führenden Anbieter von Sensorlösungen wandeln.“
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2019.08.21 15:49 V14.1.4-2