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© Neuschäfer Elektronik Komponenten | 11 Oktober 2016

Industrie 4.0 in der Praxis

Industrie 4.0, Digitalisierung, Vernetzung und modernste Produktionstechniken gehören zusammen und sind bei Neuschäfer keine Fremdworte.

"Wir haben immer rechtzeitig die Zeichen der Zeit erkannt!“, erklärt Geschäftsführer und Inhaber Wilfried Neuschäfer. „Bereits in den 80er Jahren waren bei uns alle Bohrautomaten digital vernetzt und erhielten ihre Programme über Datenleitungen. Die aktuell ständige Diskussion über Industrie 4.0 nerve teilweise schon, meint er weiter. Es werde versucht etwas Neues umzusetzen, was viele nicht klar beschreiben können. Betriebe sollen sich dabei sehr stark verändern, obwohl es Strukturen gibt, die sich über viele Jahre entwickelt haben und bisher den Erfolg brachten. "Nun wird alles nicht nur in Frage gestellt, sondern alles soll sich wandeln: Alles Quatsch! Wir haben bei uns in den letzten Jahren über EUR 7 Millionen in neue Räumlichkeiten, in neuste Technologien und ein neues Unternehmenskonzept investiert. Insbesondere durch die Flächenerweiterung konnte bei uns der Fertigungsfluss optimiert werden. Dabei wurden Durchlaufrichtungen von über 40m langen Anlagen einfach gedreht, was einen kompletten Ab- und Neuaufbau bedeutete und mehrere Wochen Zeit dauerte. Insbesondere das Thema Industrie 4.0 benötigt glasklare Fertigungsstrukturen und -abläufe; da dürfen dann auch hier und da ältere Systeme mitlaufen, die sich alle über passende Sensoren und neue SPS-Steuerungen aktualisieren lassen. So können Fertigungswerte an übergeordnete Überwachungssysteme gesendet und Prozessdaten empfangen werden". Im Haus Neuschäfer gibt es für solche Projekte inzwischen ein eigenes Team von SPS-Fachleuten und Mechatronikern, sowie einen eigenen Maschinenbau. "Als Industrie 4.0 wird immer gerne eine Fabrik verkauft, die heute Schuhe und morgen Sporthemden produzieren kann. Das ist eine naive Theorie, denn jedes Industrieunternehmen hat eine Produktausrichtung und nur innerhalb dieser Ausrichtung kann so zukünftig höchste Flexibilität und Schnelligkeit entstehen." Die Schwierigkeit bei der Umsetzung lag an der vorhandenen großen Fertigungstiefe und der erforderlichen stufenweisen Fertigung (Fließfertigung). In einen solchen Fertigungsablauf soll nun Losgröße 1 genauso mitlaufen, wie Losgröße 5 oder 30- Tausend. "Da gelangen dann die revolutionären Fertigungstheorien plötzlich an deren Ende und der gute alte Marktplatz wird auf einmal mehr benötigt als zuvor. Wir haben in unserer Fertigung inzwischen zahlreiche zusätzliche Marktplätze eingerichtet, um die Fließfertigung zum Einen nicht zu unterbrechen, zum Anderen aber auch blitzschnell Einzelstücke oder kleinere Losgrößen an den Großserien vorbeizuführen", meint Wilfried Neuschäfer weiter. Anlagenparameter sowie spezielle Bearbeitungsprogramme werden von den Produkten per Barcode selbstständig angefordert. Roh- und auch Hilfsstoffe werden chargengeführt und durch den Produktbarcode entsteht eine 100-prozentige Traceability. "Wir haben heute eine unglaublich Flexibilität und eine optimale Prozesskontrolle durch die konsequente Veränderung in unserer Fabrik erreicht", erklärt er abschließend.
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