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© ericsson Markt | 04 Oktober 2016

Ericsson: Nun ist es offiziell

Der schwedische Elektronikkonzern hat nun offiziell bestÀtigt: man werde 3'000 Stellen in den Bereichen Produktion, Forschung & Entwicklung (F & E), Vertrieb und Verwaltung abbauen.
Ericsson will mit einer neuen Produktionsstrategie die Konsolidierung auf weniger Produktionsstandorte vorantreiben und die Zusammenarbeit mit Produktionspartnern ausweiten. Die Entscheidung betrifft die Produktionsstandorte BorĂ„s und Kumla (Sweden). Derzeit werden GesprĂ€che mit Gewerkschaft und Mitarbeitervertretern gefĂŒhrt heißt es. Ericsson beschĂ€ftigt rund 16'000 Mitarbeiter in Schweden. Die vorgeschlagene Reduzierung wirkt sich auf etwa 3'000 ArbeitsplĂ€tze aus: rund 1'000 Positionen im Bereich Produktion, rund 800 in Forschung und Entwicklung, sowie knapp 1'200 in anderen GeschĂ€ftsbereichen. Zudem will man die Zusammenarbeit mit 900 externen Beratern beenden. Die vorgeschlagenen Entlassungen werden sich vor allem auf die schwedischen Standorte BorĂ„s, Göteborg, Karlskrona, Kumla, Linköping und Stockholm auswirken. Speziell in BorĂ„s und Kumla werde man die GeschĂ€ftsaktivitĂ€ten signifikant verringern. Die GesprĂ€che mit Gewerkschafts- und Mitarbeitervertretern wurden bereits aufgenommen und soll - zum grĂ¶ĂŸten Teil - im ersten Quartal 2017 abgeschlossen sein. Die Verhandlungen zu den Standorten BorĂ„s und Kumla sollen in der zweiten JahreshĂ€lfte 2017 abgeschlossen sein. Jan Frykhammar, President und CEO von Ericsson, erklĂ€rt: "Ericsson erlebt derzeit eine enorme Transformation. Wir setzen weiterhin auf Forschung und Entwicklung und seit vielen Jahren arbeiten die meisten Ericsson-Mitarbeiter in den Bereichen Softwareentwicklung und Services. Die Maßnahmen sind notwendig, um Ericsson eine langfristige WettbewerbsfĂ€higkeit zu sichern".
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2019.02.19 01:06 V12.2.0-1