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Komponenten | 03 Mai 2007

Balda entwickelt sich nach Plan

Die Balda AG hat sich in den ersten drei Monaten des Jahres 2007 wie geplant entwickelt. Die Erwartungen für das Gesamtjahr sind unverändert, der Umsatz und insbesondere das Ergebnis sollen ganz entscheidend von der zweiten Jahreshälfte getragen werden.
Das Asiengeschäft des global tätigen Hightech-Unternehmens soll in den nächsten Monaten durch neue Aufträge und die angelaufene Massenproduktion innovativer Touchscreen-Lösungen weiter anziehen. Perspektivisch beschäftigt sich Balda schon jetzt mit Produkten und Technologien, die den nächsten Wachstumsschritt tragen können.

Mit der Neuausrichtung der Balda-Gruppe und den erfolgten Veräußerungen waren umfangreiche Änderungen der Konzernstruktur verbunden. Um 2007 mit 2006 vergleichen zu können, wird für beide Jahre auf die Angaben zu den fortgeführten Bereichen (Continued Operations) abgestellt. Der Konzernumsatz der ersten drei Monate 2007 war, wie die entsprechenden Quartale der Vorjahre, saisonal bedingt schwach. Der Umsatz der fortgeführten Bereiche lag bei 63,1 Millionen Euro. Im entsprechenden Vorjahresquartal lag der vergleichbare Umsatz bei 81,3 Millionen Euro (minus 22,4 Prozent). Diese Entwicklung erklärt sich im Wesentlichen durch die BenQ-Insolvenz und die Verlagerung der Produktion führender Mobiltelefonhersteller nach Asien. Mit insgesamt rund 55 Prozent hat Asien den größten Anteil zum Umsatz der fortgeführten Bereiche beigesteuert, gefolgt von Europa, dessen Anteil sich auf etwa 40 Prozent beläuft. Amerika trug zirka fünf Prozent bei. Indien verzeichnete in den ersten drei Monaten 2007 keinen Umsatz. Der konsolidierte Vorsteuerverlust (EBT) der fortgeführten Bereiche lag im 1. Quartal 2007 bei 4,9 Millionen Euro (vergleichbarer Vorsteuergewinn in den ersten drei Monaten 2006: 6,6 Millionen Euro). Einschließlich der Steuerstattungsansprüche und Minderheitsanteile ergab sich hier ein Fehlbetrag von 1,9 Millionen Euro (im 1. Quartal 2006: 4,2 Millionen Euro Gewinn). Darin spiegeln sich insbesondere der Umsatzrückgang in Europa sowie die durch Wachstumsinvestitionen in Asien planmäßig erhöhten Abschreibungen auf Sachanlagen und ihre Finanzierungskosten wider. Die abgegebenen Bereiche schlossen ebenfalls mit einem Fehlbetrag von 1,9 Millionen Euro ab (Fehlbetrag im Vorjahreszeitraum: 0,2 Millionen Euro).

Von Januar bis März 2007 hat Balda 15,7 Millionen Euro in Sachanlagen der fortgeführten Bereiche investiert (1. Quartal 2006: 16,0 Millionen Euro). Der Aufbau des Umlaufvermögens in Asien, das verschlechterte Betriebsergebnis sowie höhere Zins- und Steuerzahlungen führten von Januar bis März 2007 zu einem operativen Cashflow der fortgeführten Bereiche von minus 16,9 Millionen Euro (1. Quartal 2006: plus 6,6 Millionen Euro).

Die Erwartungen für das Gesamtjahr 2007 bleiben bestehen: Der Konzernumsatz soll aus heutiger Sicht 600 bis 650 Millionen Euro betragen; auch das nach Stückzahlen erwartete Absatzvolumen bleibt unverändert. Insbesondere bei den Touchscreen-Solutions setzt der Systemlieferant Balda zunehmend Zukaufteile ein, deren Preise derzeit sinken. Da solche Preissenkungen an die Abnehmer weitergegeben werden, kann der Umsatz 2007 niedriger als geplant ausfallen. Die Ergebniserwartungen wären davon nicht betroffen. Budgetiert wird ein Vorsteuergewinn (EBT) von 50 bis 55 Millionen Euro.

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