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© leoni Markt | 10 August 2016

Leoni mit stabilem Konzernumsatz

Leoni, der europĂ€ische Anbieter von Kabeln und Kabelsystemen fĂŒr die Automobilbranche und weitere Industrien, konnte sein GeschĂ€ft im ersten Halbjahr 2016 aus eigener Kraft leicht ausweiten.
Der Zuwachs wurde allerdings durch negative Effekte aus Kupferpreis- und WechselkursverĂ€nderungen aufgezehrt. Außerdem war der Umsatz eines chinesischen Tochterunternehmens, das im Dezember 2015 in ein Joint Venture eingebracht wurde, nicht mehr im GeschĂ€ftsvolumen enthalten. Insgesamt wies das Unternehmen in den ersten sechs Monaten 2016 einen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum nahezu stabilen Konzernumsatz von 2.238 Mio. Euro (Vorjahr: 2.265 Mio. Euro) aus. Davon wurden 1.148 Mio. Euro (Vorjahr: 1.156 Mio. Euro) im zweiten Quartal erwirtschaftet. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des Leoni-Konzerns lag im ersten Halbjahr 2016 bei 61,9 Mio. Euro (Vorjahr: 85,5 Mio. Euro) und im zweiten Quartal bei 37,6 Mio. Euro (Vorjahr: 50,4 Mio. Euro). Es war neben operativen Verbesserungen durch positive Sondereffekte aus WechselkursverĂ€nderungen und der Auflösung von RĂŒckstellungen begĂŒnstigt und ĂŒbertraf die Erwartungen des Marktes. Zugleich enthielt das EBIT des 1. Halbjahrs wie erwartet hohe Restrukturierungsaufwendungen von 21,1 Mio. Euro (Vorjahr: 1,5 Mio. Euro), hauptsĂ€chlich fĂŒr die Transformation des Unternehmensbereichs Wiring Systems. Bereinigt um diese Kosten ergab sich ein Halbjahres-EBIT von 83,0 Mio. Euro (Vorjahr: 87,0 Mio. Euro) – im 2. Quartal verbesserte sich der Wert von 51,9 Mio. Euro auf 56,4 Mio. Euro. Nach Steuern erzielte Leoni von Januar bis Juni 2016 einen KonzernĂŒberschuss von 35,9 Mio. Euro (Vorjahr: 51,8 Mio. Euro). Der Unternehmensbereich Wiring Systems (WSD) steigerte seinen Umsatz im zweiten Quartal 2016 um fast 5 Prozent auf 716 Mio. Euro (Vorjahr: 684 Mio. Euro) und in den ersten sechs Monaten um gut 2 Prozent auf 1.367 Mio. Euro (Vorjahr: 1.338 Mio. Euro). Vor allem das GeschĂ€ft mit Bordnetz-Systemen und KabelsĂ€tzen fĂŒr deutsche und andere europĂ€ische Automobilhersteller verlief erfreulich. Auch verschiedene SerienanlĂ€ufe fĂŒr neue Modelle internationaler Pkw-Produzenten trugen zum Zuwachs bei. Im Unternehmensbereich Wire & Cable Solutions (WCS) fĂŒhrte insbesondere die starke Nachfrage nach Spezialkabeln fĂŒr die Automobil-, Medizintechnik- und Fiber Optics-Industrie zu einem leichten organischen Umsatzplus. Dem standen hohe negative Effekte aus Wechselkurs- und KupferpreisverĂ€nderungen gegenĂŒber. Deshalb nahm der Bereichsumsatz im zweiten Quartal 2016 auf 433 Mio. Euro (Vorjahr: 472 Mio. Euro) und im ersten Halbjahr auf 871 Mio. Euro (Vorjahr: 927 Mio. Euro) ab. Ausblick FĂŒr das zweite Halbjahr erwartet der Vorstand der Leoni AG weiterhin einen saisonal bedingt leicht niedrigeren Umsatz als in der ersten JahreshĂ€lfte und ein entsprechend geringeres Konzern-EBIT. Zudem ist nicht mit Ă€hnlich hohen positiven Ergebnis-Sondereffekten zu rechnen wie im bisherigen Jahresverlauf. Leoni ist zuversichtlich, die nunmehr als konservativ einzuschĂ€tzende Prognose fĂŒr das Gesamtjahr mindestens zu erfĂŒllen: Der Konzernumsatz soll sich auf rund 4,4 Mrd. Euro (Vorjahr: 4,5 Mrd. Euro) und das Konzern-EBIT auf circa 105 Mio. Euro (Vorjahr: 151,3 Mio. Euro) belaufen. Im Ergebnis sind im Gesamtjahr Restrukturierungsaufwendungen von rund 30 Mio. Euro eingeplant.
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