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Komponenten | 02 Mai 2007

Infineon mit unbefriedigendem Quartalsergebnis

Die Infineon Technologies AG hat die Ergebnisse für das zweite Quartal und die erste Hälfte des Geschäftsjahrs 2007 vorgelegt. Ein sinkender Umsatz und hohe Sonderaufwendungen lassen bei Infineon keine Freude aufkommen.

Der Umsatz betrug 1,96 Milliarden Euro und lag damit 8 Prozent unter dem Umsatz des ersten Geschäftsquartals 2007. Der Umsatz für Infineon ohne Qimonda stieg gegenüber dem vorangegangenen Quartal von 958 Millionen Euro auf 978 Millionen Euro. Das Konzern-Ebit ging von 216 Millionen Euro im vorangegangenen Quartal auf 49 Millionen Euro im zweiten Geschäftsquartal 2007 zurück. Infineon ohne Qimonda verzeichnete im abgelaufenen Quartal ein Ebit von minus 28 Millionen Euro. Darin sind Sonderaufwendungen in Höhe von 54 Millionen Euro enthalten, die sich im Wesentlichen aus Restrukturierungskosten in Höhe von rund 20 Millionen Euro hauptsächlich für die geplanten Maßnahmen zur Verkleinerung der Fertigung im französischen Essonnes (ALTIS) und für die Basisband-Aktivitäten des Unternehmens nach der Insolvenz von BenQ sowie aus einer Abschreibung von Vermögensgegenständen in Höhe von 35 Millionen Euro zusammensetzen. Diese Sonderaufwendungen wurden zum Teil durch Gewinne in Höhe von insgesamt 25 Millionen Euro im Zusammenhang mit Anlagenverkäufen und einer Anpassung der Rückstellungen für Personalkosten ausgeglichen. Im vorangegangenen Quartal gab es dagegen keine nennenswerten Netto-Sonderaufwendungen. Der Konzernfehlbetrag von Infineon lag im zweiten Geschäftsquartal 2007 bei 11 Millionen Euro. „Wir sind zwar mit der Richtung zufrieden, die Infineon ohne Qimonda im zweiten Quartal eingeschlagen hat, aber natürlich noch nicht mit dem absoluten Niveau der Profitabilität des operativen Geschäfts. Das Niveau des EBIT vor Sonderaufwendungen bei Infineon ohne Qimonda wollen wir im laufenden Quartal durch Hochlauf der Lieferungen von Plattformen für Mobiltelefone im Segment Kommunikationslösungen bei weiterhin positivem Momentum im Segment Automotive, Industrial & Multimarket weiter verbessern“, kommentiert Dr. Wolfgang Ziebart, Vorstandsvorsitzender der Infineon Technologies AG. „Für Infineon ohne Qimonda streben wir im Geschäftsjahr 2007 mindestens ein ausgeglichenes Ebit an und für das Geschäftsjahr 2009 eine Ebit-Marge von 10 Prozent. Im Geschäftsjahr 2008 sollten wir uns auf einem guten Weg befinden, dieses Ziel zu erreichen.“ Im dritten Geschäftsquartal 2007 erwartet Infineon für die Segmente ohne Qimonda einen Anstieg des Umsatzes, der hauptsächlich aus dem Segment Kommunikationslösungen resultiert. Das Ebit ohne Berücksichtigung von Qimonda und vor Sonderaufwendungen sollte sich ebenfalls verbessern, da die Verluste im Segment Kommunikationslösungen voraussichtlich geringer ausfallen werden. Im dritten Geschäftsquartal 2007 erwartet das Unternehmen keine nennenswerten Sonderaufwendungen.
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2019.11.12 07:31 V14.7.10-1