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Komponenten | 27 April 2007

Qimonda baut neue Fab in Singapur

Die Qimonda AG, ein Speicheranbieter mit Sitz in MĂŒnchen, will nach positiven Ergebnissen im zweiten Quartal nun fĂŒr rund 2 Mrd. Euro eine eigene 300-mm-Fertigung in Fernost bauen.
Die Qimonda AG will durch diesen Schritt seine Position auf dem asiatischen Markt weiter stĂ€rken. Die 300-mm-Fertigung ist die erste Fab in Asien, die zu 100 Prozent dem Unternehmen gehört. In AbhĂ€ngigkeit von Wachstum und Entwicklung des weltweiten Halbleitermarktes beabsichtigt Qimonda in den nĂ€chsten fĂŒnf Jahren rund zwei Milliarden Euro in die ProduktionsstĂ€tte zu investieren. Das neue Werk soll in Singapur gebaut werden. Es ist vorgesehen, dass es mit einer ReinraumflĂ€che von 20.000 Quadratmetern nach vollstĂ€ndigem Ausbau die unternehmensweiten Frontend-KapazitĂ€ten um 60.000 Waferstarts pro Monat erweitern wird.

“Unsere Investitionen in Singapur sind ein entscheidender Schritt, um unsere regionale PrĂ€senz im asiatischen Markt auszubauen. Dabei unterstĂŒtzen wir mehrere strategische Ziele auf einmal", sagt Kin Wah Loh, Vorstandsvorsitzender von Qimonda. „Wir reagieren auf den schnell wachsenden DRAM-Markt und rĂŒcken nĂ€her an unsere Kunden in Asien heran. Außerdem können wir von den dortigen wettbewerbsfĂ€higen Kostenstrukturen und dem Know-how in der Fertigung profitieren. Schließlich reduzieren wir weiter unsere AbhĂ€ngigkeit von Wechselkursschwankungen zum US-Dollar. Mit diesem Investment nutzen wir unsere finanzielle StĂ€rke und unternehmerische FlexibilitĂ€t, um Chancen in dem sich rasant entwickelnden Halbleitermarkt wahrzunehmen, wann immer diese sich ergeben. In Singapur haben wir ausgezeichnete Bedingungen vorgefunden. Das Gesamtpaket aus niedrigen Steuern, Fördergeldern und Faktoren, wie sehr gut ausgebildeten ArbeitskrĂ€ften und einer guten Infrastruktur, macht Singapur zu unserem bevorzugten Standort, um die unternehmenseigene Volumenproduktion im asiatischen Markt einzufĂŒhren.“

Qimonda hatte seinen Umsatz von 928 Millionen Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum auf 984 Millionen Euro im zweiten Quartal des GeschĂ€ftsjahres 2007 gesteigert. Im ersten Quartal des GeschĂ€ftsjahres 2007 lag der Umsatz bei 1,17 Milliarden Euro. Das EBIT im zweiten Quartal des GeschĂ€ftsjahres 2007 stieg auf 85 Millionen Euro gegenĂŒber dem EBIT von 21 Millionen Euro im zweiten Quartal des GeschĂ€ftsjahres 2006 und lag unter dem EBIT von 250 Millionen Euro vom ersten Quartal des GeschĂ€ftsjahres 2007.
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2018.12.13 13:08 V11.10.14-1