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© Elmos Markt | 14 Juli 2016

Millionenförderung für Mikroelektronik-Branche in Dortmund möglich

Eine Milliarde Euro an Investitionsmitteln wird das Bundeswirtschaftsministerium für die Mikroelektronik-Branche bereitstellen, so heißt es, und besonders Elmos Semiconductor könnte hiervon profitieren.

„Eine Milliarde Euro an Investitionsmitteln wird das Bundeswirtschaftsministerium für die Mikroelektronik-Branche bereitstellen. Das ist ein wichtiges innovationspolitisches Signal – auch für Dortmund“, so die SPD-Bundestagsabgeordnete Sabine Poschmann. Sie hatte sich für diese Förderung bei Bundesminister Gabriel eingesetzt. „Die Elmos Semiconductor AG aus Dortmund ist eines der Unternehmen, das vom Investitionsprogramm profitieren kann“, erklärt die Dortmunderin. Im Rahmen eines Unternehmensbesuchs bei Elmos hatte der Vorstand die Notwendigkeit des Förderprogramms erörtert – auch im Hinblick auf den Konkurrenzdruck aus China und den USA. „Die Ziele der Elektromobilität und sichere autonome Fahrzeuge, sind nur durch den Einsatz von Mikroelektronik zu erreichen. Elmos kann durch eine mögliche Unterstützung aus dem Investitionsprogramm wettbewerbsverzerrende Faktoren ausgleichen und die Entwicklung der Schlüsseltechnologie in Deutschland stärken“, so Dr. Anton Mindl, Vorstandsvorsitzender der Elmos. In der vergangenen Woche verabschiedete das Kabinett den Entwurf des Bundeshaushalts 2017 und des Finanzplan bis 2020. Für diesen Zeitraum werden die Mittel für das Programm im Etat des Bundeswirtschaftsministeriums zur Verfügung gestellt. Die Wirtschaft hat zugesagt, weitere 2,3 Milliarden Euro zu investieren. In den kommenden Jahren könnten so Investitionen in Höhe von mindestens 3,3 Milliarden Euro ausgelöst werden. Poschmann: „Damit wollen wir den Innovationsstandort Deutschland weiter stärken. Die meisten Innovationen in der Automobilindustrie oder im Maschinen- und Anlagenbau sind beispielsweise durch die Mikroelektronik geprägt. Auch für die erfolgreiche Umsetzung der Digitalisierung der Wirtschaft und von Industrie 4.0. ist die Branche unerlässlich“ Das Investitionsprogramm ist Teil eines EU-Vorhabens, an dem sich auch andere Länder beteiligen. Es soll innovative Hightech-Investitionen fördern, damit Europa international wettbewerbsfähig bleibt.
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