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Markt | 27 Juni 2016

"EU ist ein Erfolgsprojekt."

"Die EU ist ein Erfolgsprojekt. Wir bedauern die Entscheidung für einen Ausstieg Großbritanniens aus dem größten Binnenmarkt der Welt sehr – nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht", erklärte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH.

"Die langfristigen Folgen für die Wirtschaft werden erst nach und nach erkennbar. Aktuell prüfen wir die Auswirkungen des Austritts auf unser Geschäft. Momentan ist es noch zu früh, konkrete Aussagen dazu zu treffen. Es hängt natürlich auch davon ab, auf welche Modalitäten man sich für den Ausstieg einigt. Da wir traditionell in vielen europäischen Märkten erfolgreich vertreten sind, werden wir voraussichtlich weniger stark betroffen sein als Unternehmen, die das Land als Sprungbrett nach Europa nutzen. Zudem haben wir bereits Vorsorgemaßnahmen getroffen. Beispielsweise haben wir unsere Sicherungsquoten deutlich erhöht, um der Abwertung des britischen Pfundes entgegen zu wirken. Wir haben derzeit keine Pläne, unsere Investitionen in Großbritannien zurückzufahren.“ Bosch ist bereits seit 1898 in dem Land präsent. Mit einem Umsatz von rund EUR 3,7 Milliarden im Jahr 2015 ist Großbritannien nach Deutschland heute der zweitgrößte europäische Markt für Bosch. Insgesamt beschäftigt Bosch an 40 Standorten (davon sieben Produktionsstandorte) rund 5'300 Mitarbeiter und ist mit allen vier Unternehmensbereichen Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods und Energy and Building Technology vor Ort vertreten.
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2019.04.18 05:19 V13.0.9-1