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Komponenten | 16 April 2007

Mikro- und Nanofirmen mit positiven Wachstumsaussichten

Laut IVAM (Fachverband fĂŒr Mikrotechnik) melden die Unternehmen aus den Bereichen Mikrosystemtechnik, Nanotechnologie und neue Materialien weiterhin positive Wachstumsaussichten, eine hohe Nachfrage nach mehr Personal und einen ungebremsten Export.
Die aktuellen Zahlen will der IVAM auf der Microtechnology/Hannover Messe vom 16. bis 20. April prĂ€sentieren. Im Fachverband fĂŒr Mikrotechnik sind rund 240 Unternehmen und Institute mit insgesamt circa 10.000 BeschĂ€ftigten organisiert.
Über die internationale WettbewerbsfĂ€higkeit der deutschen Mikro- und Nanotechnologie sagen die Marktzahlen einiges aus: Die HĂ€lfte der jungen Mikro- und Nanounternehmen erwirtschaftet ihre UmsĂ€tze ĂŒberwiegend im Export. Mit Abstand das Hauptexportland bleiben die USA, gefolgt von den europĂ€ischen LĂ€ndern Schweiz, Frankreich und Großbritannien. Doch Indien und China sind mittlerweile auch hier stark im Kommen. Japan bleibt bisher der stĂ€rkste asiatische Markt fĂŒr Mikro- und Nanounternehmen. „Die MĂ€rkte im Ausland bleiben weiter sehr dynamisch. Wir hoffen, dass jetzt auch deutsche Anwender wieder mehr in innovative Produkte mit Komponenten unserer Unternehmen aus dem Mikro- und Nanobereich investieren“, sagt IVAM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Uwe Kleinkes. Gelegenheit zum Kennenlernen neuer Ideen gibt es auf der Microtechnology/Hannover Messe. In Halle 15, Stand D 34 organisiert IVAM den Branchentreffpunkt „Mikro, Nano, Materialien“.
Die hohen Exportquoten sind gerade fĂŒr die jungen Unternehmen eine große Herausforderung. 80 Prozent der Unternehmen haben bis zu fĂŒnfzig Mitarbeiter, und zehn Prozent haben mehr als 200 BeschĂ€ftigte. 35 Prozent der Unternehmen haben einen Umsatz zwischen einer und fĂŒnf Millionen Euro. Der Anteil der Unternehmen mit ĂŒber zehn Millionen Euro steigt langsam, aber stetig auf jetzt 16,7 Prozent von 15,2 Prozent in 2006. Aus einer IVAM-Erhebung von 2003 ist die Hebelwirkung dieser UmsĂ€tze bekannt. Die nĂ€chsten Kunden in der Wertschöpfungskette erwirtschaften mit Mikrotechnikkomponenten einen zehn- bis 50-fach höheren Umsatz.
Die wichtigsten Zielbranchen fĂŒr die Mikro- und Nanounternehmen sind die Medizintechnik, die Halbleiterindustrie, die Sensor-, Mess- und Regeltechnik und die optische Industrie. Hergestellt werden Mikrogetriebe fĂŒr Automatisierungslösungen ĂŒber funktionale OberflĂ€chen fĂŒr Implantate bis zu MikrodosiergerĂ€ten fĂŒr die Aufbau- und Verbindungstechnik. Überall, wo zum Beispiel auf kleinerem Bauraum mehr Funktionen gefordert werden oder neue Materialeigenschaften helfen sollen, Gewicht zu sparen, sind Unternehmen aus der Mikro- und Nanotechnologie gefragt.
Auf der Hannover Messe vom 16. bis zum 20. April findet das grĂ¶ĂŸte industrielle Branchentreffen mit Mikro- und Nanotechnologie statt. Allein auf dem IVAM-Stand in Halle 15 sind 60 internationale Unternehmen vertreten, die Industrielösungen fĂŒr die Produktion von miniaturisierten Komponenten und Systemen bieten.
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2018.12.12 02:03 V11.10.8-1