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© bahar bostanci dreamstime.com Markt | 17 März 2016

Kontron schließt 2015 positiv ab; Partnerschaft mit Foxconn

Kontrons Umsatzerlöse stiegen um 2,4 Prozent auf 467,7 Millionen Euro und erreichten damit das obere Ende des revidierten Zielkorridors von 460 bis 470 Millionen Euro.
Die erwirtschaftete Bruttomarge von 26,1 Prozent, 10 Basispunkte über dem Vergleichswert des Vorjahres. Das EBIT, bereinigt um Restrukturierungskosten, stieg um zwei Drittel auf EUR 14,5 Mio., was einer Marge von 3,1 Prozent entspricht. Das ausgewiesene EBIT drehte sich auf EUR 6,2 Mio. (1,3 Prozent Marge) von EUR - 5,1 Mio. im Geschäftsjahr 2014.

Der Auftragseingang des Unternehmens fiel um 18,7 Prozent auf EUR 391,8 Mio. (Vorjahr: EUR 481,7 Mio.). Damit lag das Book-to-bill Verhältnis bei 0,84. Der Auftragsbestand fiel entsprechend um 17 Prozent auf EUR 269,3 Mio. (Vorjahr: EUR 324,6 Mio.). Das Ausmaß dieses Rückgangs wurde allerdings durch einen Basiseffekt beeinflusst: Während 2014 viele Mehrjahresverträge verzeichnet wurden, konnte dies im Berichtsjahr nicht wiederholt werden. Der Effekt war im Geschäftsbereich Industrial besonders ausgeprägt: Hier fiel der Auftragseingang nach einem besonders starken Jahr 2014 um 25 Prozent.

„Das Geschäftsjahr 2015 hat uns ohne Zweifel vor große Herausforderungen gestellt. Zum ersten Mal seit meinem Antritt als Vorstandsvorsitzender mussten wir unsere Jahresprognose nach unten anpassen. Allerdings stimmen uns die Ergebnisse des vierten Quartals und vor allem die neue strategische Partnerschaft mit Ennoconn, für das Jahr 2016 und darüber hinaus zuversichtlich", sagt Rolf Schwirz, Kontron CEO. "Diese Partnerschaft versetzt uns in eine hervorragende strategische Lage, die Chancen des rasant wachsenden Internets der Dinge zu nutzen."

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit erhöhte sich um EUR 12,5 Mio. auf EUR 14,2 Mio. (2014: EUR 1,7 Mio.). Neben einem Anstieg des Nettogewinns von EUR 4,5 Mio. für das Gesamtjahr wurde dieser Effekt insbesondere durch einen Rückgang von mehr als EUR 15 Mio. von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie geringeren Steuerzahlungen
(EUR 2,9 Mio.) getrieben. Der Rückgang glich die Senkung der Verbindlichkeiten und Rückstellungen (EUR 11,2 Mio.) mehr als aus.

Die Partnerschaft mit Ennoconn Corporation – Bestätigung der strategischen Neuausrichtung

Durch die Partnerschaft mit Ennoconn, einer Tochtergesellschaft der Foxconn Technology Group (Taiwan), erreicht Kontron eine Reihe strategischer und operativer Ziele: vor allem wird damit Kontrons strategische Entscheidung Realität, ein führender Anbieter von kombinierten Hardware/Software-Lösungen zu werden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Zudem wird damit wieder eine starke und dauerhafte Präsenz im APAC-Markt etabliert. Zusätzlich ermöglicht die Partnerschaft wieder Zugang zu Produktionskapazitäten in Asien, was insbesondere das Channel-Geschäft stärken wird. Zu guter Letzt verbessert der Liquiditätszufluss Kontrons finanzielle Flexibilität.

Ausblick 2016

Es wird ein Umsatz zwischen EUR 460 und 480 Mio. erwartet, sowie eine Bruttomarge von über 25 Prozent. Die um Einmaleffekte bereinigte EBIT-Marge wird innerhalb eines Korridors von 3-5 Prozent erwartet. Die Einmaleffekte werden im Wesentlichen, aber nicht ausschließlich, aufgrund der Partnerschaft mit Ennoconn entstehen.

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2018.08.20 15:56 V10.1.0-1