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© airbus group Markt | 25 Februar 2016

Solide Ergebnisse für Airbus Group

Die Airbus Group SE hat solide Ergebnisse fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2015 veröffentlicht und bei allen SchlĂŒsselkennzahlen (Key Performance Indicators - KPIs) die prognostizierten Werte erreicht.
"Die Ergebnisse des GeschĂ€ftsjahres 2015 spiegeln unsere solide finanzielle und operative Leistung wider. Unsere selbstgesteckten Ziele haben wir erfĂŒllt. Wir bestĂ€tigen unseren Ausblick fĂŒr 2016 und darĂŒber hinaus", sagte Tom Enders, Chief Executive Officer der Airbus Group.

"Umsatz und EBIT sind gegenĂŒber dem Vorjahr gestiegen, ebenso der Gewinn je Aktie. Zudem verbesserte sich der Free Cash Flow. Der Rekord-Auftragsbestand unterstĂŒtzt unsere PlĂ€ne, die KapazitĂ€ten in der Zivilflugzeugproduktion zu erhöhen. Außerdem steigern wir unsere operative Effizienz. Wir haben nun beschlossen, die A330-Produktionsrate im Jahr 2017 wieder auf sieben Flugzeuge pro Monat anzuheben. Auch das Raumfahrt- und VerteidigungsgeschĂ€ft verzeichnete ein starkes Wachstum und erzielte ein "Book-to-Bill"-VerhĂ€ltnis von ĂŒber 1. Zu den Höhepunkten im operativen GeschĂ€ft gehören das erstmalige Erreichen der Gewinnschwelle im A380-Programm, die Auslieferung von 14 Flugzeugen im ersten Jahr der A350-Serienproduktion sowie die doppelte Musterzulassung fĂŒr die A320neo. Wir werden unser Augenmerk auch kĂŒnftig auf das Programmmanagement und die BewĂ€ltigung der Herausforderungen richten, die mit der Beschleunigung des A350- und A400M-Hochlaufs sowie dem Übergang zur A320neo-Version einhergehen. Mit einem Dividendenvorschlag von EUR 1,30 je Aktie und unserem aktuellen AktienrĂŒckkaufprogramm werden wir die Rendite fĂŒr unsere AktionĂ€re erhöhen."

Der Auftragseingang der Airbus Group belief sich im GeschĂ€ftsjahr 2015 auf EUR 159 Mrd. (2014: EUR 166 Mrd.), der Auftragsbestand kletterte zum 31. Dezember 2015 auf einen Rekordwert von EUR 1.006 Mrd. (Jahresende 2014: EUR 858 Mrd.). Airbus verbuchte 1'080 Nettobestellungen fĂŒr Zivilflugzeuge (2014: 1'456 Nettobestellungen), einschließlich 136 Flugzeuge vom Typ A330.

Die 2015 eingegangenen Bruttobestellungen fĂŒr 1'190 Zivilflugzeuge enthielten eine Bestellung vom Neukunden ANA ĂŒber drei A380. Airbus Helicopters erhielt nach Abzug von 50 Stornierungen fĂŒr Regierungshubschrauber insgesamt 333 Nettobestellungen (2014: 369 Bestellungen). Die Neubestellungen beinhalteten AuftrĂ€ge fĂŒr 107 H145 und 36 H175. Der Auftragseingang von Airbus Defence and Space lag wertmĂ€ĂŸig 18 Prozent ĂŒber dem Vorjahr. Unter anderem gingen AuftrĂ€ge fĂŒr 14 weitere A330-MRTT-Tankflugzeuge und fĂŒnf Telekommunikationssatelliten ein. Im Laufe des vergangenen Jahres wurde zudem eine Vereinbarung mit OneWeb ĂŒber 900 kleine Telekommunikationssatelliten unterzeichnet.

Der Umsatz des Konzerns stieg um 6 Prozent auf EUR 64,5 Mrd. (2014: EUR 60,7 Mrd.). Diese Zunahme basiert insbesondere auf dem ZivilflugzeuggeschĂ€ft, das einen Umsatzanstieg von 8 Prozent verbuchte, getragen durch gestiegene Auslieferungszahlen. Im Jahr 2015 ĂŒbergab die Division 635 Flugzeuge (2014: 629 Flugzeuge), darunter 14 A350 XWB.

Zudem wirkte sich die Erholung des US-Dollars positiv aus. Trotz der geringeren Anzahl von insgesamt 395 Hubschrauberauslieferungen (2014: 471 Auslieferungen) stieg der Umsatz von Airbus Helicopters um 4 Prozent. Dies ist insbesondere auf verstĂ€rkte AktivitĂ€t im DienstleistungsgeschĂ€ft zurĂŒckzufĂŒhren. Der Umsatz von Airbus Defence and Space blieb weitgehend stabil - trotz der Entkonsolidierung der UmsĂ€tze aus dem TrĂ€gerraketengeschĂ€ft mit dem Beginn der ersten Phase des Joint Ventures Airbus Safran Launchers. 2015 wurden insgesamt elf MilitĂ€rtransportflugzeuge vom Typ A400M ausgeliefert.

Das Konzern-EBIT vor Einmaleffekten - die Kennzahl zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne BerĂŒcksichtigung von Einmaleffekten aus RĂŒckstellungsverĂ€nderungen fĂŒr Programme und Restrukturierungen oder WĂ€hrungsschwankungen - stieg auf EUR 4.132 Mio. (2014: EUR 4.066 Mio.). Steigerungen in allen Divisionen glichen dabei den niedrigeren Beitrag von Dassault Aviation aus.

Die Aufwendungen des Konzerns fĂŒr eigenfinanzierte Forschung und Entwicklung beliefen sich auf EUR 3.460 Mio. (2014: EUR 3.391 Mio.).

Das Konzernergebnis stieg um 15 Prozent auf EUR 2.696 Mio. (2014: EUR 2.343 Mio.); der Gewinn je Aktie erhöhte sich ebenfalls um 15 Prozent auf EUR 3,43 (2014: EUR 2,99). Das Finanzergebnis lag bei EUR -687 Mio. (2014: EUR -778 Mio.) und enthielt Einmaleffekte in Höhe von EUR -218 Mio., hauptsĂ€chlich infolge wechselkursbedingter Neubewertungen. Ein niedriger effektiver Steuersatz aufgrund steuerermĂ€ĂŸigter VerĂ€ußerungsgewinne wirkte sich positiv auf das Konzernergebnis und den Gewinn je Aktie im GeschĂ€ftsjahr 2015 aus.

Ausblick

Der Ausblick der Airbus Group fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2016 basiert auf der Erwartung, dass Weltwirtschaft und Luftverkehr gemĂ€ĂŸ den vorherrschenden unabhĂ€ngigen Prognosen wachsen und dass es zu keinen grĂ¶ĂŸeren Turbulenzen kommt.

Die Prognosen fĂŒr Gewinn und Free Cash Flow fĂŒr das Jahr 2016 gehen von einem gleichbleibenden Konsolidierungskreis aus. Airbus wird 2016 voraussichtlich mehr als 650 Flugzeuge ausliefern. Ein weiterer Anstieg des Auftragsbestands fĂŒr Zivilflugzeuge ist zu erwarten. Vor Fusionen und Übernahmen rechnet die Airbus Group fĂŒr 2016 im Vergleich zum Vorjahr mit einem stabilen EBIT vor Einmaleffekten und einem stabilen Gewinn je Aktie vor Einmaleffekten. Die Airbus Group erwartet fĂŒr 2016 einen stabilen Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen im Vergleich zu 2015.
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Bild: © Airbus Group CFO Harald Wilhelm, Airbus Group CEO Tom Enders, Airbus Group CSMO Marwan Lahoud. (from left to right); image from Airbus Group Press Conference on the 2014 Annual Results
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