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© stevanovicigor dreamstime.com Markt | 19 Februar 2016

Schwieriges abgelaufenes Geschäftsjahr für Micronas

Bereits im Laufe des Geschäftsjahres 2015 zeichnete sich ab, dass 2015 ein schwieriges Jahr für Micronas werden würde. Nun werden erhebliche Vorteile durch die TDK-Übernahme erwartet.
Der konsolidierte Netto-Umsatzerlös der Micronas Gruppe im Geschäftsjahr 2015 übertraf mit CHF 134.4 Millionen zwar den in der Pressemeldung vom 22. Oktober 2015 erwarteten Wert, lag jedoch um 15 Prozent unter dem Vorjahr.

Der konsolidierte Netto-Umsatzerlös der Micronas Gruppe lag im Geschäftsjahr 2015 bei CHF 134.4 Millionen, was, verglichen mit dem Vorjahr, ein Umsatzrückgang von 15 Prozent ergibt. Währungsbereinigt, in Euro gerechnet, ist der Umsatz um 3 Prozent zurückgegangen. Im Berichtsjahr ist eine Bruttomarge von 27.4 Prozent des Umsatzes erreicht worden, verglichen mit 31.8 Prozent im Vorjahr. Für Forschung und Entwicklung wurden CHF 22.9 Millionen investiert. Der prozentuale Umsatzanteil der F&E-Aufwendungen betrug 17 Prozent. Der Betriebsgewinn vor Sondereinflüssen ist mit CHF 0.5 Millionen tiefer als im Vorjahr, wo er noch CHF 6.4 Millionen betrug, ausgefallen. Die EBIT-Marge für das Geschäftsjahr 2015 erreichte 0.4 Prozent des Umsatzes. Das Betriebsergebnis nach Sondereinflüssen (Aufwendungen für öffentliches Kaufangebot von TDK) betrug CHF -1.7 Millionen.

Für das Geschäftsjahr 2015 resultierte, nach Finanzergebnis und Steuern, ein Verlust von CHF 12.2 Millionen. Dieser Verlust ist auch auf die Bewertung der in Euro gehaltenen Geldbestände in der Micronas Semiconductor Holding AG zurückzuführen, welche durch die Aufhebung des Euro-Mindestkurses einen Buchverlust von CHF 3.7 Millionen verursacht hat. Das Ergebnis pro Aktie betrug CHF -0.42. Per 31. Dezember 2015 weist Micronas flüssige Mittel und kurzfristige Festgeldanlagen in Höhe von CHF 119.5 Millionen aus. Das Eigenkapital erreichte CHF 86.2 Millionen, was eine Eigenkapitalquote von 34 Prozent ergibt.

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2018.10.15 23:56 V11.6.0-2