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© tom_schmucker dreamstime.com Markt | 01 Februar 2016

Balda AG stimmt für Stevanato-Angebot

Nach einem verbesserten Angebot der Heitkamp & Thurmann-Gruppe erneuerte auch die italienische Stevanato-Gruppe ihr Angebot für das operative Geschäft der Balda Gruppe.
Die außerordentliche Hauptversammlung war einberufen worden, um über den Verkauf der gesamten operativen Einheiten an die Stevanato-Gruppe abzustimmen. Die italienische Stevanato hatte am 14. Dezember 2015 ein verbindliches Angebot über einen Kaufpreis von 80 Millionen Euro abgegeben. Die Präsenz zu Beginn der außerordentlichen Hauptversammlung lag bei 38,42 Prozent.

Während der Begrüßung und einleitenden Worte des Versammlungsleiters und Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Thomas van Aubel erreichte die Balda ein neues verbindliches Angebot der Heitkamp & Thumann-Gruppe aus Düsseldorf in Höhe von 90 Millionen Euro und mit einer reduzierten Haftungshöchstgrenze für die Balda-Gruppe aus den vertraglichen Gewährleistungen von 5,4 Millionen Euro (vor Anrechnung von Freistellungen). Nach Prüfung durch Vorstand und Aufsichtsrat wurde dieses Angebot als attraktiver bewertet, daher empfahlen Vorstand und Aufsichtsrat die Annahme dieses verbesserten Angebots der Heitkamp & Thumann-Gruppe.

Am Mittag legte wiederum die Stevanato-Gruppe ein verbessertes verbindliches Angebot in Höhe von 95 Mio. Euro und mit einer Haftungshöchstgrenze für die Balda-Gruppe aus den vertraglichen Gewährleistungen von 5,7 Mio. Euro (vor Anrechnung von Freistellungen) vor.

Nach erneuter Prüfung bewerteten Vorstand und Aufsichtsrat wiederum das neue verbesserte Angebot der Stevanato-Gruppe als vorzugswürdig.

Nach einer ausführlichen Generaldebatte stimmte die Hauptversammlung für den Verkauf der operativen Einheiten der Balda-Gruppe an die Stevanato-Gruppe zu einem Kaufpreis in Höhe von 95 Millionen Euro.

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2018.07.18 17:55 V10.0.0-1