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© TDK-Lambda Komponenten | 22 Dezember 2015

Neue programmierbare Genesys-Labornetzteile (3 HE, 15 KW)

Die TDK Corporation hat ihre programmierbare Labornetzteil-Reihe TDK-Lambda Genesys um drei neue Hochstrom-Modelle in der 15 kW-Klasse erweitert.
Das ist eine ProduktankĂŒndigung von TDK-Lambda. Allein der Emittent ist fĂŒr den Inhalt verantwortlich.
Die neuen Sprösslinge kommen mit den Nennausgangswerten 0-30V bei 500A, 0-40V bei 375A bzw. 0-50V bei 300A und wenden sich an eine breite Vielfalt von Anwendungen etwa in OEM, Industrie, Luftfahrt und Testautomation (ATE) einschließlich Automotive- oder Halbleitertests, Komponententests/Burn-in sowie Magnetversorgungen (und sind entgegen der gĂ€ngigen Bezeichnung nicht im mindesten auf Laboranwendungen begrenzt).

Mit 5 Jahren Garantie, ihrer durchdachten und sehr umfassenden FunktionalitĂ€t sowie kompakten Abmessungen (19“ (483 mm) breit und 3 HE hoch) entsprechen die neuen Modelle ihren vorhandenen Geschwistern der 15 kW-Klasse mit bisher 50-600 V Nennausgangsspannung. Die regelbaren Netzteile können wahlweise als Konstantspannungs- oder Konstantstromquelle arbeiten, werden ĂŒber einen 3-Phasen-Eingang (400-480 V AC) versorgt und weisen eine passive Leistungsfaktorkorrektur (PFC) auf.

Höhere Leistungsanforderungen lassen sich ĂŒber den Parallelschaltmodus „Master/Slave Advanced“ realisieren. In diesem Modus wird ein GerĂ€t zum Master und zentralen Bedienelement fĂŒr den Verbund, der die gesamte Programmierung abwickelt sowie Status und Messwerte, etwa den Gesamtausgangsstrom des Verbundes, anzeigt. So lassen sich bis zu vier GerĂ€te bedienen, als wĂ€ren sie ein einziges 60 kW-Netzteil, und sorgen so fĂŒr mehr Komfort und höhere FlexibilitĂ€t im Systemdesign.

Eine weitere gemeinsame Eigenschaft der Genesys-Reihe ist die standardmĂ€ĂŸig eingebaute digitale Schnittstelle (RS-232/RS-485-Multidrop, 16 Bit). Über sie lassen sich bis zu 32 Stromversorgungen ĂŒber eine RS-485-Leitung im Daisy-Chain-Verfahren steuern. Optional stehen weitere analoge und digitale Schnittstellen zur VerfĂŒgung, etwa das LXI-kompatible LAN-Interface (Class C) und das digitale IEEE-Multidrop-Interface (IEEE 488.2- und SCPI-kompatibel), das auch eine Auswahl an Instrumententreibern z.B. fĂŒr NI Labview und NI LabWindowsTM umfasst.

Optional sind zusĂ€tzlich isolierte Schnittstellen fĂŒr die analoge Programmierung und Überwachung erhĂ€ltlich. Diese arbeiten wahlweise mit 0-5/0-10 V DC Steuerspannung oder mit 4-20 mA Steuerstrom.

Eine Besonderheit, die ebenfalls die gesamte Genesys-Reihe aufweist, sind die Sicherheitsfunktionen, insbesondere der Sicherheitsstart, der automatische Neustart und das Last Setting Memory sowie die eingebauten Schutzfunktionen: Bei aktiviertem Sicherheitsstart (Safe start) stellt das Netzteil nach einem Netzausfall automatisch die zuletzt benutzten Einstellungen wieder her, lĂ€sst aber den Ausgang deaktiviert. Der automatische Neustart (Auto Restart) dagegen stellt ebenfalls nach einem Stromausfall die Einstellungen wieder her, aktiviert aber auch den Ausgang und setzt damit den Betrieb genauso fort, wie er vor dem Stromausfall war. Das Last Setting Memory merkt sich jeweils beim Ausschalten des GerĂ€tes die Werte und Einstellungen etwa zu Ausgangsspannung/-strom, Ausgang ein/aus, OVP/ULV-Niveau, Foldback- und Startmodus. Zu den eingebauten Schutzfunktionen gehören Überspannungsschutz (OVP), unteres Spannungslimit (UVL), der Foldback-Schutz (FOLD) und der Übertemperaturschutz (OTP).

Wie die ĂŒbrige Genesys-Reihe tragen auch die neuen 3-HE-Hochstrom-Netzteile das CE-Zeichen gemĂ€ĂŸ Nieder­spannungsrichtlinie, weisen eine EMV gemĂ€ĂŸ EN 55011A und FCC Part 15J-A auf und haben die Sicherheits­zulassungen gemĂ€ĂŸ UL 60950-1 und EN 60950-1.
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2019.01.11 20:28 V11.10.27-1