Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
© adam121 dreamstime.com Markt | 26 November 2015

Infineon schließt viertes Quartal ab

Im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres stieg der Umsatz des Infineon-Konzerns gegenüber dem Vorquartal um 12 Millionen Euro beziehungsweise 1 Prozent auf 1.598 Millionen Euro.

Im dritten Quartal waren 1.586 Millionen Euro erzielt worden. Zum Anstieg des Umsatzes haben die Segmente Industrial Power Control (IPC), Power Management & Multimarket (PMM) und Chip Card & Security (CCS) beigetragen. Im Segment Automotive (ATV) ging der Umsatz um 1 Prozent zurück. Die Bruttomarge stieg im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2015 auf 39,0 Prozent. Enthalten waren darin Aufwendungen für akquisitionsbedingte Abschreibungen in Höhe von 17 Millionen Euro. Im Vorquartal hatte die Bruttomarge 34,8 Prozent betragen. Das Segmentergebnis verbesserte sich um 17 Prozent von 245 Millionen Euro im dritten Quartal auf 286 Millionen Euro im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres. Die Segmentergebnis-Marge belief sich auf 17,9 Prozent nach 15,4 Prozent im Vorquartal. Der Margenbeitrag aus der Akquisition von International Rectifier und den daraus realisierten Synergien hat sich seit Abschluss der Transaktion im Januar weiter verbessert und betrug im vierten Quartal bereits 15 Prozent. Zudem haben auch ein vorteilhafter Produktmix und positive Währungseffekte auf der Kostenseite zum Anstieg der Segmentergebnis-Marge beigetragen. Das nicht den Segmenten zugeordnete Ergebnis verbesserte sich von minus 126 Millionen Euro im dritten Quartal auf minus 83 Millionen Euro im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres. 62 Millionen Euro davon entfallen auf Abschreibungen im Zusammenhang mit der Kaufpreisallokation und anderen akquisitionsbedingten Aufwendungen. Von den 83 Millionen Euro entfielen 28 Millionen Euro auf die Umsatz- kosten, 5 Millionen Euro auf Forschungs- und Entwicklungskosten, 39 Millionen Euro auf Vertriebskosten und allgemeine Verwaltungskosten und 11 Millionen Euro auf sonstige betriebliche Aufwendungen. Das Betriebsergebnis stieg von 119 Millionen Euro im dritten Quartal des Geschäfts- jahres 2015 auf 203 Millionen Euro im vierten Quartal. Das Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten verbesserte sich von 105 Millionen Euro im Vorquartal auf 322 Millionen Euro im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres. Das Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten betrug 3 Millionen Euro nach 4 Millionen Euro im Vorquartal. Der Konzernüberschuss stieg im vierten Quartal auf 325 Millionen Euro nach 109 Millionen Euro im Vorquartal. Neben dem deutlich gestiegenen Betriebsergebnis wirkte hier ein Steuerertrag in Höhe von 131 Millionen Euro positiv. Dieser enthielt eine Wertaufholung auf aktive latente Steuern aufgrund einer erhöhten Ertragsprognose in Höhe von 209 Millionen Euro. Gegenläufig wirkten neben der laufenden Besteuerung auch Steuereffekte, welche frühere Perioden betrafen. Das Ergebnis je Aktie stieg von 0,10 Euro im dritten Quartal auf 0,29 Euro im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2015 (jeweils unverwässert und verwässert). Die Investitionen, vom Unternehmen definiert als Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte einschließlich aktivierter Entwicklungskosten, erhöhten sich im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres auf 279 Millionen Euro. Im dritten Quartal waren 215 Millionen Euro investiert worden. Die Abschreibungen stiegen von 205 Millionen Euro im Vorquartal auf 211 Millionen Euro im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2015. Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet Infineon bei einem unterstellten EUR/US$- Wechselkurs von 1,10 einen Anstieg des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr von etwa 13 Prozent plus oder minus 2 Prozentpunkte mit einer Segmentergebnis-Marge von voraussichtlich 16 Prozent im Mittelpunkt der Umsatzprognose. Für das Geschäftsjahr 2016 sind Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte einschließlich aktivierter Entwicklungskosten in Höhe von etwa 850 Millionen Euro geplant.
Weitere Nachrichten
2019.12.03 22:29 V14.8.2-1