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© wrangler dreamstime.com Markt | 27 August 2015

Erfolgreiches erstes Halbjahr für Lenzing Gruppe

Die Lenzing Gruppe konnte im ersten Halbjahr 2015 alle relevanten betriebswirtschaftlichen und bilanziellen Kennzahlen gegenüber dem ersten Halbjahr 2014 verbessern.

Die Konzernumsatzerlöse stiegen im ersten Halbjahr 2015 um 6,2 Prozent von 900,0 Millionen Euro auf 955,4 Millionen Euro. Verantwortlich dafür waren Währungseffekte, leicht erhöhte Verkaufsmengen sowie der bessere Produktmix. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich im Jahresvergleich um 37,7 Prozent auf 126,5 Millionen Euro (nach 91,9 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2014). Die EBITDA-Marge lag bei 13,2 Prozent nach 10,2 Prozent. Das Halbjahres-Betriebsergebnis (EBIT) betrug 60,5 Millionen Euro und lag damit um 86,7 Prozent über dem Vorjahresvergleichswert von 32,4 Millionen Euro. Das entsprach einer EBIT-Marge von 6,3 Prozent (nach 3,6 Prozent im Vorjahreszeitraum). „Lenzing hat im ersten Halbjahr 2015 eine solide Geschäftsentwicklung erzielt. Gründe dafür waren die für uns sehr positiven Währungseffekte aufgrund der Euro-Schwäche, eine gute Faser-Nachfrage im zweiten Quartal sowie unsere verbesserte Kostenposition,“ kommentiert Vorstandsvorsitzender Stefan Doboczky den aktuellen Geschäftsverlauf. „Die Viscosefaserpreise am weltgrößten Absatzmarkt China wurden gegen Ende des zweiten Quartals zudem von einem günstigeren Angebots- und Nachfrageverhältnis gestützt, da einige lokale Viscosefaser-Kapazitäten aus Umweltgründen aus dem Markt genommen wurden. Wir bleiben aber für den weiteren Jahresverlauf 2015 vorsichtig, da diese Kapazitäten wieder angefahren werden könnten“. Ausblick Das spezifische Marktumfeld für die man-made Cellulosefaserindustrie hat sich zu Jahresmitte 2015 im Vergleich zum Ende des ersten Quartals etwas verbessert. Der bisher schon soliden Mengennachfrage folgten zuletzt auch erste Preisanhebungen. Für das zweite Halbjahr 2015 bleiben die unruhige geopolitische Situation, die Konjunkturentwicklung in China sowie unvorhersehbare Schwankungen von Wechselkursen als Unsicherheitsfaktoren. Trotz dieses volatilen Umfelds erwartet die Lenzing Gruppe im Vergleich zum Vorjahr eine weitere Verbesserung des operativen Ergebnisses sowie eine weitere Reduktion der Nettofinanzverschuldung. Mittel- bis langfristig ist weiterhin mit Wachstumsraten der man-made Cellulosefaserindustrie zu rechnen, die über jenen des globalen Fasermarktes zu liegen kommen.
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