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© begemot 30 dreamstime.com Design Analysen | 13 August 2015

Deutsche Bauelemente-Distribution wächst auch im zweiten Quartal 2015

Deutscher Bauelemente-Distributionsmarkt (gemäß FBDi e.V.) wächst im 2. Quartal 2015 um 2,4 Prozent, bei einer gefestigten Auftragslage.

Die deutsche Bauelemente-Distribution schließt das zweite Quartal 2015 mit einem leichten Wachstum. Der Umsatz der beim FBDi gemeldeten Unternehmen in Deutschland stieg um 2,4 Prozent auf 772 Millionen Euro. Bei den Aufträgen verzeichnete der FBDi ein Plus von knapp 9 Prozent auf 788 Millionen Euro. Bei den Technologien gab es keine Verschiebungen. Halbleiter legten erneut um 3,7 Prozent auf 540 Millionen Euro, was einem Anteil am Gesamtmarkt von 70 Prozent entspricht. Die Passiven Komponenten wuchsen leicht auf 108 Millionen Euro, dies repräsentiert einen Anteil von 14 Prozent. Bei der Elektromechanik sieht es mit -3,1 Prozent auf 75 Millionen Euro ähnlich aus, der Anteil am Gesamtmarkt ist 10 Prozent. Displays wuchsen wieder um 12 Prozent auf rund 23 Millionen Euro, knapp 3 Prozent des Marktes, die Stromversorgungen (Batterien, Akkus und Wandler) um 15 Prozent auf 18,5 Millionen Euro (2,5 Prozent Anteil am Gesamtmarkt). FBDi-Vorstandsvorsitzender Georg Steinberger: „Nach dem durchwachsenen ersten Quartal sind alle Segmente wieder auf Wachstumskurs, alle zeigen einen steigenden Auftragseingang und das Book-to-Bill-Ratio ist mit 1,02 ebenfalls positiv.“ Für 2015 erwartet Steinberger ein einstelliges Wachstum, da sich die Wechselkursschwankungen abschwächen, und die europäischen Volkswirtschaften sich erholen werden. Lediglich die Situation in Griechenland bleibt weiterhin offen. Die Entwicklung in China ist ebenfalls schwierig einzuschätzen. Durch die Aktienkursschwäche ist die Kaufkraft geringer, die den etwas schwächelnden Export durch Inlandsnachfrage kompensieren könnte. Bankkredite für den chinesischen Mittelstand werden, falls überhaupt, nur sehr schleppend vergeben. Die Bankenszene wartet die Auswirkungen der Aktientalfahrt und die staatlichen Gegenmaßnahmen ab. Schließlich macht sich auch die Wirtschaftskrise in Russland bemerkbar.
© FBDi
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2019.06.17 21:26 V13.3.21-1