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© robyn mackenzie dreamstime.com_pie Markt | 10 August 2015

Carl Zeiss Meditec AG profitiert von Währungseffekten

Unterstützt von positiven Währungseffekten hat die Carl Zeiss Meditec AG in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2014/15 den Umsatz um 11,1 Prozent auf 748,7 Millionen (Vj. 673,7 Mio. EUR) steigern können

Währungsbereinigt entspricht das einem Zuwachs von 5,4 Prozent. Mit 89,5 Millionen fiel das EBIT gegenüber dem Vorjahr (92,1 Mio. EUR) aufgrund erhöhter F&E-Aufwendungen auch in diesem Quartal etwas geringer aus, während auf bereinigter Basis ein Anstieg um 5,8 Prozent auf 99,5 Millionen Euro zu verzeichnen gewesen wäre. Der Gewinn pro Aktie fiel mit EUR 0,64 um 9 Prozent niedriger aus als im Vorjahr. Stichtagseffekte aus der Bewertung der Währungssicherungsgeschäfte haben hier weiter belastend gewirkt. Der Einfluss war jedoch nach neun Monaten geringer als noch zum Halbjahr 2014/15. „Mit Rückenwind aus den Wechselkursen wesentlicher Währungen haben wir unseren Umsatz nach neun Monaten 2014/15 weiter steigern können. Unser Wachstum speist sich aus allen Geschäftsbereichen und Regionen“, sagt Dr. Ludwin Monz, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss Meditec AG. Die Kennzahlen nach Geschäftseinheiten im Überblick Als am stärksten wachsend erwies sich im Berichtszeitraum wieder die Strategische Geschäftseinheit (Strategic Business Unit, SBU) Chirurgische Ophthalmologie. Der Umsatz stieg um 17,3 Prozent (währungsbereinigt 14,2 Prozent) auf 258,5 Millionen Euro (Vj. 220,3 Mio. EUR). Der Umsatz der SBU Ophthalmologische Systeme stieg um 13,9 Prozent beziehungsweise währungsbereinigt 5,7 Prozent auf 283,5 Millionen Euro (Vj. 248,9 Mio. EUR). Das geringste Wachstum mit einem leicht gestiegenen Umsatz von 206,7 Millionen Euro (Vj. 204,5 Mio. EUR) wies die SBU Mikrochirurgie auf. Auf währungsbereinigter Basis wäre im Geschäft mit Operationsmikroskopen und Visualisierungslösungen ein Rückgang von 4,1 Prozent zu verzeichnen gewesen. Vor allem der Umsatz in Japan, der für diese Geschäftseinheit von besonderer Bedeutung ist, entwickelte sich – im Vergleich mit einem starken Vorjahreswert – rückläufig. Umsatz nach Regionen In der Umsatzverteilung auf die Regionen spiegelt sich in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres der allgemeine Wachstumstrend und die Entwicklung der Währungen: In der Region Europa, Mittlerer Osten, Afrika (EMEA) legten die Umsätze um 8,5 Prozent auf 261,9 Millionen Euro zu. Vor allem in Deutschland und in Großbritannien konnten kräftige Zuwächse erzielt werden. In der Region Americas führten die Erholung des US-Marktes und die Stärke des US-Dollars zu einem Umsatzsprung von 18,8 Prozent; währungsbereinigt hätte das Wachstum dagegen bei lediglich 3,7 Prozent gelegen. In der Region APAC (Asien/Pazifischer Raum), die bei Umsätzen von 231,6 Millionen Euro einen Zuwachs von 6,4 Prozent meldete, standen hohe Wachstumsraten aus China und Indien einer rückläufigen Entwicklung des japanischen Marktes gegenüber. Auf Basis der insgesamt sehr soliden Entwicklung und eines Produktportfolios mit starken Alleinstellungsmerkmalen ist das Unternehmen bestrebt, seine Wettbewerbskraft durch Prozess- und Kostenoptimierungen und zielgerichtete Investitionen in neue Wachstumsfelder langfristig zu sichern. Die Erwartungen für das Geschäftsjahr sind unverändert: „Wir blicken vorsichtig optimistisch nach vorn und peilen eine EBIT-Marge bereinigt um strategische Aufwendungen in Vorlaufentwicklung zwischen 13 und 15 Prozent an. Als Umsatzziel für das laufende Jahr haben wir uns nach wie vor einen Korridor von 960 bis 1.000 Millionen Euro gesetzt“, sagt Ludwin Monz.
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2019.09.18 10:52 V14.4.0-1