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© michal kowalski dreamstime.com Markt | 25 Juni 2015

Verdacht auf Kartell bei Blei-Recycling-Unternehmen

Die EU-Kommission hat f√ľnf Blei-Recycling-Unternehmen im Verdacht, den Ankauf gebrauchter Bleiakkumulatoren √ľber ein Kartell organisiert und damit gegen die EU-Kartellvorschriften versto√üen zu haben.
Die Europ√§ische Kommission hat den Verdacht, dass f√ľnf Blei-Recycling-Unternehmen von 2009 bis 2012 ein Kartell zur Festsetzung der Einkaufspreise f√ľr gebrauchte Bleiakkus in Belgien, Deutschland, Frankreich und den Niederlanden betrieben.

Die Kommission legt den betreffenden Unternehmen in ihrer Mitteilung der Beschwerdepunkte zur Last, sich untereinander abgestimmt und ihr Verhalten koordiniert zu haben, um h√∂here Gewinnspannen zu gew√§hrleisten. In diesem Rahmen k√∂nnten sie die Preise gesenkt haben, die sie Schrotth√§ndlern zahlten, bei denen es sich vornehmlich um kleine und mittlere Unternehmen handelt. Da durch ein solches Verhalten der Schrottwert gebrauchter Batterien sinken w√ľrde, ginge es letztlich auch zulasten der Verbraucher.

Sollte sich der Verdacht best√§tigen und die Kommission abgestimmte Verhaltensweisen nachweisen k√∂nnen, dann w√ľrde dies einen Versto√ü gegen EU-Wettbewerbsrecht darstellen, dem zufolge wettbewerbssch√§digende Verhaltensweisen wie Preisabsprachen und Marktaufteilung untersagt sind (vgl. Artikel 101 des Vertrags √ľber die Arbeitsweise der Europ√§ischen Union).

Die Untersuchung der Kommission begann mit unangek√ľndigten Nachpr√ľfungen im September 2012.
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2019.01.17 14:20 V11.11.0-2