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© dmitriy shironosov dreamstime.com Markt | 22 Juni 2015

Porsche übernimmt Werkzeugbau von Kuka

Porsche ĂŒbernimmt von der Kuka Systems GmbH die Werkzeugbausparte mit Standorten im sĂ€chsischen Schwarzenberg und im slowakischen Dubnica.
Der GeschĂ€ftsbereich mit mehr als 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird als Porsche Werkzeugbau GmbH ein 100-prozentiges Tochterunternehmen des Stuttgarter Sportwagenherstellers. Die Kuka Systems GmbH gehört zur Kuka AG, Augsburg, einem Anbieter von roboterbasierten Automatisierungslösungen. Die Übernahme steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen PrĂŒfung.

„Mit der Übernahme der Werkzeugsparte stellt Porsche wichtige Weichen fĂŒr die Sportwagen-Produktion der Zukunft“, sagt Matthias MĂŒller, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. „Die Integration ist aus strategischer Sicht ein großer Schritt fĂŒr uns. Zudem verbindet unsere Unternehmen eine jahrzehntelange Tradition von Handwerk und Technologie.“

Dr. Oliver Blume, Vorstand Produktion und Logistik der Porsche AG, erklĂ€rt die große Bedeutung des Werkzeugbaus: „Durch innovative Werkzeugkonzepte realisieren wir die Umsetzung des Porsche-typischen, emotionalen Designs in höchster QualitĂ€t. Die Mitarbeiter unseres neuen Tochterunternehmens zeichnen sich durch eine sehr hohe Kompetenz ĂŒber alle Prozessschritte der Werkzeugerstellung aus. Speziell bei leichtbaurelevanten, komplexen Aluminiumbauteilen können wir vom Know-how profitieren“, so Oliver Blume.

„Wir freuen uns, mehr als 600 Spezialisten als Porscheanerinnen und Porscheaner in unsere Familie aufzunehmen“, sagt Uwe HĂŒck, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats. „Ich kann den neuen Kolleginnen und Kollegen zusichern, dass Porsche – Vorstand und Arbeitnehmervertretung gemeinsam – dafĂŒr sorgen wird, dass die ArbeitsplĂ€tze langfristig gesichert sind. DafĂŒr steht Porsche und dafĂŒr stehen wir.“
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2019.01.17 14:20 V11.11.0-2