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© yuri arcurs dreamstime.com Markt | 22 Juni 2015

Ohne Studium vom Facharbeiter zum Ingenieur

Bosch bereitet seine Facharbeiter auf die Anforderungen der vernetzten Arbeitswelt vor und baut dazu sein Facharbeiter-Förderprogramm in Deutschland aus.

Künftig qualifiziert das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Mitarbeiter ohne Studium auch für IT- und kaufmännische Tätigkeiten, die gewöhnlich einen akademischen Abschluss voraussetzen. Seit 1999 bietet das Unternehmen mit dem zweijährigen Förderprogramm bereits technischen Fachkräften die Chance, ingenieursnahe Aufgaben übernehmen zu können. Ziel des Ausbaus ist es, den steigenden Bedarf an Softwarekompetenz zu decken und Mitarbeiter beispielsweise auf Tätigkeiten in der vernetzten Produktion, der so genannten Industrie 4.0, vorzubereiten. Gut 80 Fachkräfte gehören dem neuen Ausbildungsjahrgang an, darunter zehn Frauen. Insgesamt absolvierten seit Beginn rund 700 Teilnehmer das Programm. „Die zunehmende Vernetzung in unseren Werken erfordert sehr gut ausgebildete Fachkräfte, weil sie immer anspruchsvollere Aufgaben bewerkstelligen“, erklärt Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH. „Die Bereitschaft unserer Beschäftigten zum lebenslangen Lernen ist für uns ein Wettbewerbsvorteil. Deshalb setzen wir als Arbeitgeber auf ein Kompetenzmanagement, das frühzeitig erforderliches Wissen und Fähigkeiten vermittelt.“ Kübel kündigte an, dass Bosch weltweit in diesem Jahr mehr als 200 Millionen Euro für die Weiterbildung seiner Beschäftigten investieren will. Damit die Teilnehmer sich die Ausbildungsinhalte berufsbegleitend aneignen können, ist ein Mix aus Online-, Präsenzseminaren und Lerngruppenaufgaben vorgesehen. Somit lässt sich auch ein Teil der Kurse flexibel zu Hause am Computer absolvieren.
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2019.04.25 12:19 V13.2.1-1