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© ifixit_samsung_galaxy_s6 Teardowns | 02 Juni 2015

Samsung Galaxy S6 Teardown

Die Samsung Galaxys schnitten bezüglich ihrer Reparierbarkeit immer yiemlich gut ab, doch in den letzten Jahren wurde es schwieriger. Wie sieht es also jetzt mit dem Samsung Galaxy S6 aus?

Verglichen mit dem S5, sieht das S6 zumindest auf dem Papier ziemlich gut aus. Es hat mehr Power und mehr Pixel, doch trotzdem haben die Mitarbeiter von iFixit das Gefühl, dass irgendetwas fehlt. Und genau deshalb gehen sie der Sache auf den Grund. Das S6 ist zwar etwas dünner, aber nicht kleiner. Das S6 ist etwas höher und breiter als seine Geschwister und ist auch etwas schwerer. Das S6 Edge ließ sich unglaublich schwer öffnen und bei dem S6 stoßen wir auf den gleichen bösen Klebstoff. Nach einem langen und hartnäckigen Öffnungsprozess ist es endlich soweit und wir können einen Blick in das Innere werfen und direkt fällt uns auf, dass das S6 Edge und das S6 nicht nur außen viele Gemeinsamkeiten haben. Die Rückseiten sind sich so ähnlich, dass wir sofort einen Direktvergleich machen mussten. Aber zurück zum S6. Die Batterie lässt sich jedenfalls etwas einfacher ausbauen, als bei dem Edge, doch trotzdem nicht zu vergleichen mit früheren Modellen, als das Ausbauen der Batterie ein Kinderspiel war. Das Gerät enthält eine 3,85 V, 9,82 Wh Batterie, diese soll laut Samsung einer bis zu 23 Stunden 3G-Sprechzeit, 12 Stunden Wi-Fi-Internetnutzung und bis zu 57 Stunden Musikwiedergabe entsprechen. Die Batterie ist jedenfalls etwas größer als die 6,91 Wh im iPhone 6. Das Motherboard ist weiterhin mit einem lästigen Daughterboard-Stecker versehen. Schauen wir also, was sich darunter befindet. Schauen wir uns die Kamera etwas genauer an, so fällt sofort wieder die Ähnlichkeit mit dem Edge auf. Aber nun endlich ein Blick auf die hintere Seite des Motherboards und dort finden wir folgende Dinge:
  • Samsung Exynos 7420 Octa -Core-Prozessor – 64-bit, 2,1 GHz Quad + 1,5 GHz Quad, mit einem Samsung K3RG3G30MM – DGCH 3 GB LPDDR4 RAM
  • Samsung KLUBG4G1BD 32 GB NAND Flash
  • Skyworks 78.041 Hybrid Multimode Multiband (MMMB) Front-End Module (FEM)
  • Avago AFEM-9020 PAM
  • Broadcom BCM4773 GNSS Location Hub
  • Samsung C2N8AF (möglicherweise ein Bildprozessor)
  • Avago A7007 (zuvor im Galaxy S5 gesehen)
Und noch ein paar bekannte Teile auf der Vorderseite:
  • Wolfson Microelectronics WM1840 Audio Codec
  • Samsung S2MPS15 (wahrscheinlich ein Power Management IC ähnlich dem S2MPS11)
  • Samsung Shannon 928 RF Transceiver
  • Maxim MAX77843 Companion PMIC
  • Maxim MAX98505 Class DG Audioverstärker
  • Samsung Shannon 600B5D
Weiter versuchen wir das Daughterboard aufzubrechen, doch wir werden von LED Kabeln gestört. Nach etwas arbeit sehen wir endlich die Audio-Buchse und ein Space-Aged MicroUSB (2,0) Port. Dies ist ein Rückschritt zum S%, denn dort war ein zehnfach schnelleren USB 3,0-Port verpackt. Wir entdecken einen einzigen IC: Cypress 3175 1501 1885 (wahrscheinlich ein Touch- oder Fingerprint-Sensor-Controller) Nach Entfernen des Displays finden wir denselben STMicro FT6BH Touchscreen-Controller wie beim S6 Edge. Und wie sieht es jetzt mit der Reparatur aus? Die Reparierbarkeit liegt bei 4 von 10 (10 ist am einfachsten zu reparieren). ----- Weitere Informationen und Bilder zum Teardown gibt es direkt bei © iFixit.
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2019.12.03 22:29 V14.8.2-2