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© nikm dreamstime.com Markt | 20 März 2015

Bosch-Chef Denner: „Ein vernetztes Auto fährt vorausschauender.“

Die Anbindung ans Internet macht Fahrzeuge sicherer, bringt mehr Fahrspaß und senkt den Kraftstoffverbrauch. „Vernetzung macht das Auto effizienter“, sagt Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung.
Auf dem 17. Technischen Kongress des VDA in Filderstadt nannte der Bosch-Chef als Beispiel dafür den vernetzten elektronischen Horizont. Diese Bosch-Technologie liefert künftig wichtige Verkehrsinformationen zu Wanderbaustellen, Staus und Unfällen in Echtzeit. Auf dieser Basis lassen sich bestehende Funktionen wie Start-Stopp-Segeln weiter verbessern. Zugleich können Plug-in-Hybride damit eine prädiktive Betriebsstrategie umsetzen. Solche Technologien senken die CO2-Emissionen um einen zweistelligen Prozentwert.

Die Verbrauchsvorteile durch Start-Stopp-Segeln und eine optimale Betriebsstrategie wirken sich vor allem im realen Straßenverkehr aus. Im aktuellen Verbrauchsmesszyklus NEFZ kommen sie dagegen nicht zum Tragen. „Ein vernetztes Auto fährt vorausschauender als jeder Mensch“, sagte Denner. Auf Basis hochaktueller Karten kann das Auto neben der effizientesten Route auch die exakte Restreichweite errechnen. Die intelligente Vernetzung steigert zugleich die Alltagstauglichkeit elektrifizierter Fahrzeuge. „Schon in zehn Jahren werden über 15 Prozent aller Neufahrzeuge weltweit elektrifiziert sein“, sagte Denner. Davon werden allein 13 Millionen Autos zumindest innerstädtische Strecken rein elektrisch fahren können. Um die elektrische Reichweite von Hybriden und Elektroautos noch weiter zu erhöhen, verbessert Bosch auch die elektronische Steuerung der Batterie. Dies kann die elektrische Reichweite eines Autos nochmals um bis zu zehn Prozent erhöhen und der Elektromobilität einen weiteren Schub geben.

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2018.10.15 11:45 V11.5.4-1