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© mvtec Komponenten | 09 März 2015

MVTec gibt Release-Datum für MERLIC bekannt

Die MVTec Software GmbH, führender Hersteller von Standardsoftware für die industrielle Bildverarbeitung, gibt das Release-Datum für ihre neue Machine-Vision-Software MERLIC bekannt
Das ist eine Produktankündigung von MVTec. Allein der Emittent ist für den Inhalt verantwortlich.
Ab dem 01.06.2015 können auch Nutzer ohne fundiertes Bildverarbeitungswissen schnell Machine-Vision-Lösungen zusammenstellen, ohne eine einzige Codezeile zu schreiben. MVTec hat den Prototyp auf der AUTOMATICA und der VISION 2014 vorgestellt. Ab Juni ist MERLIC offiziell für China, Deutschland, Frankreich, Japan, Kanada, Österreich, die Schweiz, Taiwan, Thailand und die USA verfügbar. Weitere Länder werden 2016 folgen. Die Software wird in den Sprachen vereinfachtes und traditionelles Chinesisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Japanisch sowie Thai erhältlich sein.

Das Besondere an der PC-basierten Komplettlösung ist die bildzentrierte Benutzeroberfläche, die den Anwender intuitiv durch die Anwendung führt. Wie bei einem What-you-see-is-what-you-get-Editor (Wysiwyg) kann sich der Entwickler auf die bildliche Darstellung anstatt auf komplexe Codezeilen oder Parameterlisten konzentrieren. Damit richtet sich MERLIC an Unternehmen, die eine übersichtliche, grafische Oberfläche zur Konfiguration ihrer Bildverarbeitungssoftware bevorzugen. Aber auch Profi-Entwickler profitieren: Sie können Entwicklungsprozesse signifikant beschleunigen und Standard-Projekte mit deutlich weniger Aufwand umsetzen.

Nahtlos integrierte SPS-Anbindung

Dank einer vollen Integration inklusive Digital I/O und OPC-UA-Standard unterstützt die Software den gesamten Prozess, vom Bildeinzug über die Bildverarbeitung bis hin zur speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) der Maschine. Als Stand-alone-Software ermöglicht MERLIC damit über die reine Bildverarbeitung hinaus den Zugriff auf alle Elemente der MV-Peripherie und eine nahtlose SPS-Anbindung. Ein weiteres praktisches Feature ist der integrierte MERLIC-Designer. Er bietet eine Vielzahl von Widgets, mit denen sich ein grafisches User-Frontend (GUI) in wenigen Schritten gestalten lässt. Per Drag-and-Drop können die einzelnen Widgets interaktiv in die Oberfläche gezogen und automatisch mit den Parametern der MERLIC-Tools verknüpft werden. Die korrespondierenden Werte lassen sich dann für die Visualisierung und zur interaktiven Konfiguration von Parametern im Frontend nutzen.

Zudem verfügt die Software über ein ausgefeiltes Alignment-Tool. Es optimiert die Ausrichtung des Objekts, damit dieses präzise vermessen werden kann. In MERLIC muss lediglich die Idealposition definiert werden, um das Objekt automatisch exakt auszurichten. Große Erleichterung bei der Erstellung der Machine-Vision-Applikationen bietet auch das innovative „easyTouch“-Konzept: Damit lassen sich durch einfaches Bewegen des Mauszeigers über ein Bild beispielsweise zu identifizierende Objekte erkennen, markieren und mit einem Mausklick auswählen. Und nicht zuletzt kann MERLIC passgenau ergänzt werden: Die integrierte Tool Library enthält eine Vielzahl von Tools für Standardaufgaben, die sich flexibel mit individuellen, benutzerdefinierten Tools erweitern lässt.

Bildverarbeitung leicht gemacht

„Mit MERLIC werden ganz neue Nutzergruppen von den Vorteilen der industriellen Bildverarbeitung profitieren: War die Erstellung entsprechender Applikationen bisher den Programmier-Profis vorbehalten, können künftig auch Machine-Vision-Laien entsprechende Aufgaben übernehmen – mit einer übersichtlichen, leicht verständlichen und bildbasierten Oberfläche. Unternehmen sparen dadurch deutlich Zeit, Aufwand und Kosten bei der Erstellung von Machine-Vision-Anwendungen“, erklärt Thorsten Daus, Produktmanager MERLIC bei MVTec.

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2018.07.18 17:55 V10.0.0-2