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© balint radu dreamstime.com Komponenten | 06 MĂ€rz 2015

Nachfrage nach neuen EMI-Abschirmungen im Automotive-Bereich steigt

Elektromagnetische Störungen (EMI) und thermische Probleme sind in den Bereichen MilitÀr- und Luft-/Raumfahrtechnik seit vielen Jahren bekannt.
Das ist eine ProduktankĂŒndigung von Chomerics. Allein der Emittent ist fĂŒr den Inhalt verantwortlich.
Die schnelle Weiterentwicklung der Automobilelektronik und elektrischen Antriebssysteme bedeutet, dass Chomerics nun auch immer mehr Kunden aus diesem Bereich betreut, die neue Lösungen fĂŒr diese Probleme erwarten.

Der Grund fĂŒr diesen Trend liegt im zunehmenden Einsatz von Elektronikbausteinen im Fahrzeug, der auch einen höheren Stromverbrauch und eine mehr Leistungsdichte mit sich bringt. Dies erfordert effizientere und wĂ€rmeleitfĂ€higere Schnittstellenmaterialien, um Gewicht und Kosten zu minimieren. Chomerics sieht einen eindeutigen Trend im Automotive-Markt, entsprechende Materialien einzusetzen, die Luftspalte mit grĂ¶ĂŸeren Toleranzen fĂŒllen und mit geringem Druck komprimiert werden können.

Der Automotive-Markt verlangt heute immer höhere Standards in Sachen LeistungsfĂ€higkeit, Langlebigkeit und ZuverlĂ€ssigkeit – genauso wie die Bereiche Luft-/Raumfahrt- und Verteidigungstechnik. Die hohen StĂŒckzahlen im Automobilmarkt verlangen jedoch eine völlig andere Kostenstruktur.

NatĂŒrlich muss jede „kostengĂŒnstige“ technische Lösung die QualitĂ€tsanforderungen erfĂŒllen. Die enge Nachbarschaft verschiedener Elektronikbausteine in einem Fahrzeug soll keine Störungen verursachen, und der Einbau unterliegt immer strengeren Standards. Hinzu kommt der vermehrte Einsatz von Radar, Hochfrequenz-Elektronik und Systemen von Drittanbietern, wie z.B. Mobiltelefonie und NavigationsgerĂ€te. Abschirmmaterialien mĂŒssen sich demnach in anspruchsvollen Betriebsumgebungen als besonders wirksam erweisen.

Chomerics bietet nun fĂŒr gĂ€ngige Automotive-Anwendungen verschiedene Lösungen, die Aspekte wie FlĂŒssigkeiten, Vibration und Temperatur in Betracht ziehen, um entsprechende EMI-Dichtungen fĂŒr den jeweiligen Einsatzbereich bereitzustellen. So eignet sich eine EMI-Dichtung fĂŒr den Fahrzeuginnenraum nicht fĂŒr den Motorraum, da hier höhere Temperaturen vorherrschen.

Vernickelte leitfĂ€hige Elastomere bieten ausreichend EMI-Schutz fĂŒr die meisten Anwendungen und sind zudem noch galvanisch kompatibel zu Aluminiumaufbauten. Bei den WĂ€rmeschnittstellenmaterialien erweisen sich Einkomponenten-Silikongele als hilfreich, da sie leichter sind und grĂ¶ĂŸere Toleranzen im ElektronikgehĂ€use ermöglichen.
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2019.01.17 14:20 V11.11.0-1