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© balint radu dreamstime.com Komponenten | 03 März 2015

Mikrospiegel von STMicro sorgen für Präzision beim Perceptual Computing

Der Einsatz von Mikrospiegeln hilft, die Interaktion zwischen Mensch und Computer grundlegend zu verändern.
Das ist eine Produktankündigung von STMicroelectronics. Allein der Emittent ist für den Inhalt verantwortlich.
STMicroelectronics, ein weltweit führender Halbleiterhersteller mit Kunden im gesamten Spektrum elektronischer Applikationen, weltweit führender Hersteller von MEMS-Bauelementen (Micro-Electro-Mechanical Systems) und die Nummer eins unter den Lieferanten von MEMS-Komponenten für Consumer- und Mobil-Applikationen, gab heute bekannt, dass ST Zulieferer für Mikrospiegel und Ansteuerbausteine für die Perceptual Computing-Initiativen bei Intel ist.

Zusätzlich zu den Ansteuer-ASICs liefert ST einen winzigen MEMS-Spiegel. Dieser bewegt sich viele tausend Mal in der Sekunde und kann aus einem Infrarot-Lichtstrahl ein unsichtbares Gitter auf vor ihm befindliche Objekte projizieren. Das von dem Objekt reflektierte Licht wird erfasst und analysiert und für 3D-Bilddarstellungen und die Gestenerkennung verwendet. Die Realisierung des Spiegels mit MEMS-Technik ermöglicht kleine, robuste Systeme, die sich mit ihrer hohen Leistungsfähigkeit und ihrem geringen Energiebedarf ideal für eine breite Palette von Consumer-Geräten eignen. Auf diese Weise werden neue Dimensionen in der natürlichen Interaktion zwischen Mensch und Technik erschlossen.

Die MEMS-Technik kombiniert mechanische und elektrische Prinzipien in winzigen Maschinen, die Bewegungen oder die Umgebung erfassen können oder in der Lage sind, Flüssigkeiten oder Objekte zu bewegen (z. B. Tinte im Druckkopf eines Tintenstrahldruckers oder Spiegel in einem Projektionssystem). Im vorliegenden Fall handelt es sich bei der ‚Maschine‘ um einen äußerst kleinen Spiegel. Dieser wird nach demselben elektrostatischen Prinzip bewegt, das auch unsere Haare zu Berge stehen lässt.

Das MEMS-Know-how von ST ermöglichte die Entwicklung der industrieweit kleinsten und flachsten Projektionseinheit, die in den Bildschirm eines Laptop- oder Tablet-Computers passt und ein extrem weites Sichtfeld ergibt. Da die Produktion mit modernster Smart-Power-Technologie von ST erfolgt, zeichnet sich der Mikrospiegel durch eine herausragende elektrostatische Ansteuerung, eine extrem geringe Leistungsaufnahme sowie Hardware-Sicherheitsmechanismen aus, die Schutz vor Hacker-Angriffen und Fehlfunktionen bieten.

„Die Revolution der natürlichen Benutzerschnittstellen durch das Perceptual Computing hat uns bereits erfasst, und die von ST entwickelte Spiegeltechnik leistet hier einen wichtigen Beitrag“, erklärt Sagi Ben Moshe, Director Depth Camera Engineering bei der Intel Corporation. „Intel und seine Partner definieren neu, wie Menschen mit ihren Geräten für Spiel, Unterhaltung und das Erzeugen von Inhalten umgehen. Dies geschieht mit einem klassenbesten Tiefensensor, der PCs und Tablets das dreidimensionale Sehen ermöglicht, um neue, fesselnde Benutzererfahrungen zu bieten.“

„Mit seinen weitreichenden MEMS-Techniken hat ST schon seit Jahren zu entscheidenden Weiterentwicklungen im Bereich der auf Bewegung, Berührung und Ton beruhenden Benutzeroberflächen beigetragen. Die unausweichliche Einführung des Perceptual Computing ist eine aufregende Entwicklung, die für 3D-Sehfähigkeit sorgt“, sagt Benedetto Vigna, Executive Vice President und General Manager der Analog, MEMS, and Sensors Group bei STMicroelectronics. „Nur Unternehmen, die wie ST eine lückenlose Palette an Know-how mitbringen, können die enormen Herausforderungen in Sachen Stromverbrauch, Ansteuerung, Trägheit und Jitter bewältigen. Diese ergeben sich, wenn der passende Mikrospiegel konstruiert und mit dem analogen Front-End sowie digitaler Logik auf einem einzigen, stromsparenden Chip integriert werden soll, um die zur Integration in Mainstream-Produkte erforderlichen Abmessungen zu erhalten.“

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2018.09.21 11:51 V11.0.0-1