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© selenka dreamstime.com Komponenten | 08 Januar 2015

Microchip tritt der Linux Foundation bei

Microchip tritt der Linux Foundation bei und bietet Automotive Grade Linux; neuer Linux-Treiber ermöglicht MOST® im Linux-Ecosystem.

Das ist eine Produktankündigung von Microchip. Allein der Emittent ist für den Inhalt verantwortlich.
Microchip Technology Inc., ein führender Anbieter von Mikrocontrollern, Mixed-Signal-, Analog-ICs und Flash-IP, tritt der Linux Foundation und Automotive Grade Linux (AGL) bei, einem umfassenden Open-Source-Projekt, das einen gemeinsamen Linux-basierten Software-Stack für das vernetzte Auto entwickelt. Microchip ermöglicht Entwicklern auch, das Linux-Betriebssystem für seine MOST®-Netzwerk-Interface-Controller zu verwenden. Weitere Informationen über Microchips MOST-Netzwerk-Interface-Controller unter: http://www.microchip.com/MOST-Controllers-010615a IHS geht davon aus, dass Linux im Jahr 2020 den auf 130 Mio. Einheiten geschätzten IVI-Markt (In-Vehicle-Infotainment) mit 41,3% Marktanteil und damit 53,7 Mio. Einheiten anführen wird. Linux-Anwendungen nehmen immer weiter zu, da Automotive-Entwicklern damit eine Open-Source-Plattform zur Verfügung steht, mit der sie ihr bestehendes Know-how wiederverwenden und eigene schrittweise Verbesserungen durchführen können. Hinzu kommt, dass AGL auf einem erprobten und stabilen Linux-Stack basiert, der bereits in Embedded-Systemen und Mobilgeräten zum Einsatz kommt. Die Kombination aus MOST und Linux bietet eine Lösung für die zunehmend komplexer werdenden IVIs und ADAS (Advanced-Driver-Assistance Systems) und beschleunigt die Entwicklung mithilfe von Open-Source-Software sowie der Automotive-bewährten MOST-Netzwerktechnik. MOST basiert auf einem TDM-Netzwerk (Time-Division-Multiplexing), das verschiedene Datentypen auf getrennten Kanälen mit niedriger Latzenzzeit und hoher Quality-of-Service (QoS) überträgt. Microchips MOST-Netzwerk-Interface-Controller bieten getrennte Hardware-Schnittstellen für verschiedene Datentypen. Neben dem direkten Streaming von Audio- oder Videodaten über spezielle Hardware-Schnittstellen ermöglicht Microchips neuer Linux-Treiber einen einfachen und einheitlichen Zugriff auf alle Datentypen. Neben IP-basierter Kommunikation über den Standard-Linux-Netzwerkstack sind alle MOST-Netzwerk-Datentypen über die regulären Knoten des Linux Virtual File System (VFS) zugänglich. Außerdem lassen sich qualitativ hochwertige, synchrone Mehrkanal-Audiodaten über das ALSA-Subsystem (Advanced Linux Sound System Architecture) bereitstellen. „Eine schnelle und zuverlässige Netzwerk-Infrastruktur ist notwendig, um das vernetzte Auto allen verfügbar zu machen“, so Dan Cauchy, General Manager Automotive bei der Linux Foundation. „Durch die Integration dieser Technik in eine offene, einheitliche Automotive-Plattform profitiert der gesamte weltweite Automobilmarkt. Wir freuen uns, dass Microchip sein Know-how in AGL mit einbringt, damit wir über die nahtlose Zusammenarbeit zwischen dem Auto und allen seinen Komponenten nachdenken können.“ „Microchip freut sich, beim Erfolg von AGL beizutragen, indem wir unser langjähriges und umfassendes Wissen rund um das MOST-Netzwerk beitragen“, erklärte Dan Termer, Vice President der Automotive Information Systems Division bei Microchip. „Unser neuester MOST-Linux-Treiber ermöglicht Entwicklern, eine bewährte MOST-Netzwerktechnik nach Automotive-Standard in einer Linux-Umgebung zu verwenden, was die Weiterentwicklung von ADAS und Infotainment-Systemen vorantreibt.“ Verfügbarkeit Für Beta-Kunden steht ab sofort Support über die Beta-Version des modularen Linux-Treibers von Microchip zur Verfügung. Die Vollversion für die allgemeine Verfügbarkeit wird für Oktober erwartet.
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2019.06.25 20:13 V13.3.22-1