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© stefan hermans dreamstime.com Markt | 07 November 2014

TI eröffnet 300 mm Wafer-Bumping-Anlage im Chengdu

Texas Instruments Incorporated gibt die Erweiterung seiner ProduktionskapazitÀt in Chengdu (China) durch eine 300 mm Wafer-Bumping-Anlage bekannt.
TI gab die neue Anlage heute aus Anlass der Feierlichkeiten zur Eröffnung seines siebten Test/Assembly-Werks bekannt. TI hatte die mehr als 33.000 mÂČ große Einrichtung im Dezember 2013 von UTAC Chengdu Ltd. erworben und hat nach erfolgter Qualifikation mittlerweile die Produktion mit der fortschrittlichen QFN-GehĂ€usetechnologie (Quad-Flat no-leads) aufgenommen. TI begann 2010, in ProduktionsstĂ€tten in China zu investieren. Seinerzeit wurde die erste Wafer-Fab von TI in Chengdu eröffnet. Mit dem heute in Betrieb genommenen, benachbarten Test/Assembly-Werks setzt das Unternehmen seine Investitionen fort. Als nĂ€chstes wird TI seine AktivitĂ€ten in Chengdu durch eine 300 mm Wafer-Bumping-Anlage auf seinem GelĂ€nde in der Chengdu High-tech Zone (CDHT) erweitern. „Die CDHT ist ein von dynamischer wirtschaftlicher Entwicklung geprĂ€gter Bereich in Westchina und stellt ein leistungsfĂ€higes Umfeld fĂŒr Investitionen und staatliche Dienstleistungen zur VerfĂŒgung“, sagt Kevin Ritchie, Senior Vice President der Technology & Manufacturing Group von TI. „Es freut uns, unsere 300 mm FertigungskapazitĂ€t in unserem zur Weltspitze zĂ€hlenden Werk Chengdu weiter auszubauen, damit wir unseren Kunden LieferkontinuitĂ€t bieten und deren Wachstum unterstĂŒtzen können.“ Das Wafer Bumping ist ein bei fortschrittlichen GehĂ€usetechnologien erforderlicher, vor der Endmontage ausgefĂŒhrter Fertigungsprozess. Er ersetzt das Wire Bonding als Verbindungstechnik, indem der Wafer des spĂ€teren Bausteins zur Kontaktierung mit kleinen LotkĂŒgelchen (Bumps) versehen wird. Nahezu 40 Prozent der gesamten Waferproduktion von TI erfolgen mit Bumping-Techniken. Die Prognosen fĂŒr die Bruttoanlageinvestitionen von TI werden durch diese Investitionsvorhaben nicht verĂ€ndert. Das Unternehmen geht somit weiter davon aus, dass seine Bruttoanlageinvestitionen etwa vier Prozent vom Umsatz betragen werden.
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2019.02.19 15:52 V12.2.2-1