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© ifixit Teardowns | 12 September 2014

Oculus Rift DK2 - Das Teardown

Wenn ein Gerät wie das Oculus Rift DK2 durch unsere Türen schwebt, dann kichern wir rum wie junge Schülerinnen und Schüler. Wir mussten buchstäblich mit unseren geschätzten Kollegen—manchmal bis zum Tod—kämpfen, damit wir das Teardown auch durchführen konnten.

So, hier sind wir also. Das DK2 wurde mit 9 von 10 Punkten ausgezeichnet. Die Punktzahl bedeutete, dass wir das Gerät nicht aufbrechen mussten und auch keinen Aufruhr angezettelt haben. Aber wirklich, wir freuen uns über all die tollen Sachen, die wir im Inneren gefunden haben; wie z.B. die 40 Infrarot-LEDs. But truly, we’re more excited about all the fun stuff we found inside, including the 40 infrared LEDs you see in the image above. Lesen Sie weiter geehrter Teardown Reisender und schauen Sie sich einfach ein schönes Video an.
Wir haben sofort bemerkt, dass das DK2 ein deutliches Streamlining bei Größe und Form (im Vergleich zum DK1) erfahren hat. Und dann, ohne Vorwarnung, erscheint der Urvater der VR-Headsets - Virtual Boy - auf der Party.
Nach dem Lesen der ganzen Oculus Nachrichten dachten wir uns: "es könnte etwas im HDMI-Kabel lauern" (genau wie mit Apples Thunderbolt-Kabel). Tada, wir hatten recht. Ein Spectra7 VR7100 Prozessor einer dicken Ummantelung aus Kleber vergraben. Dieser soll "die Größe und das Gewicht der HDMI Copper Interconnects reduzieren..." Jetzt wissen wir auch, warum die Kabel so viel dünner geworden sind. Wie es aussieht, haben wir auch die Quelle der vielen, vielen IR LEDs gefunden. Es gibt vierzig davon, alle kunstvoll über ein Flachbandkabel (wahrscheinlich von magischen Weltraumelfen entwickelt) verbunden. Hier bei iFixit sind wir unverfrorene Schrauben-Liebhaber. Sie verkörpern alles, was gut zu reparieren ist. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum Oculus VR diese unerträglich (unkooperative) Nicht-Schraube hier untergebracht hat. Nur um uns ins Chaos zu stützen. Eigentlich könnte dies auch ein kleiner Produktionspatzer sein. Neben dem Mangel an Gewinden, ist dieser kleine Kerl identisch mit zwei anderen (ganz gewöhnlichen) Kreuzschlitzschrauben in der Nähe. Das Display ist—Trommelwirbel bitte—buchstäblich die Frontplatte eines Samsung Galaxy Note 3. Das scheint wirtschaftlich Sinn zu machen, da Oculus—mir rund 45'000 DK2S—zwar eine stattliche Anzahl für einen Entwicklungsprototypen verschicken will; für ein komplett eigenes Display ist dies jedoch zu wenig. Es sieht aus als ob Oculus bereits die Vorteile der Partnerschaft mit Samsung ausnutzt. Wir werfen einen Blick auf das 5,7" Super-AMOLED-Display und sehen, dass Oculus sogar den Synaptics S5050A Touchscreen-Controller intakt gelassen hat. Vielleicht denken sie ja schon über die Einführung eines Wimpernschlag Touchscreen-Controllers nach. Oculus behauptet, dass das DK2-Display ein Low-Persistenz OLED-Bildschirm ist (mit 75Hz Bildwiederholrate).
ICs auf dem Motherboard für die Positional Camera:
  • Microchip Technology 4AI28I 40615P
  • SIWARD 12.0 4C
  • S033 HVG 107Y
  • Etron Technology eSP570 Webcam Controller
Dies sind die ICs, die virtueller Realität eine Chance geben (in der Haupteinheit):
  • Toshiba 358779XBG HDMI Interface Bridge
  • STMicroelectronics STP16CPC26 Low Voltage 16-Bit Constant Current LED Sink Driver
  • STMicroelectronics STM32L100RB Ultra-low-power 32-bit Value Line ARM Cortex-M3 MCU mit 128 Kbytes Flash, 32MHz CPU, LCD, USB
  • Cypress Semiconductor CY7C65632 Very Low Power USB 2.0 Hub Controller
  • Invensense MP65 Six-Axis (Gyro + Accelerometer) MEMS MotionTracking
  • Texas Instruments SEM TI 39 CF5I Single Schmitt-Trigger Inverter
----- Und noch jede Menge anderer Sachen kann bei © iFixit gefunden werden.
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2019.05.21 21:58 V13.3.9-1