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© rob hill dreamstime.com Markt | 18 August 2014

4.0-Evaluierung - Ursachenforschung optimiert Produktion

Der Elektronikzulieferer Limtronik GmbH und die iTAC Software AG bauen eine Industrie 4.0-Evaluierungsumgebung auf, die über die Industrie 4.0-Plattformen hinausgehen soll.

iTAC Software stellt hierfür Industrie 4.0-taugliche Softwarekomponenten sowie Smart Devices zur Ankopplung von unterschiedlichen Anlagenmodulen bereit. "Zielsetzung unseres Projektes ist es, Maschinenprozesse leistungsfähiger zu gestalten und konkretere sowie rückkopplungsfähige Aussagen über prozessspezifische Problemstellungen zu erhalten. So soll das zukünftige System nicht nur Fehler erfassen und über Qualitätsberichte dokumentieren, sondern vollautomatisch die Ursache evaluieren", erklärt Gerd Ohl, Geschäftsführer von Limtronik. Auf diese Weise lässt sich ein Early Warning System aufbauen, das auf potenzielle Fehlerquellen hinweist und so die Non Conformance Costs (Fehlleistungskosten) gegen Null minimiert. Denn Fehlerursachen lassen sich durch moderne Datenanalyse-Techniken (Data Mining) künftig deutlich besser eingrenzen. Jene Techniken basieren hierbei auf bereits erfassten Produkt-, Betriebsmittel- und Prozessdaten sowie Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit etc. Dieter Meuser, CTO der iTAC Software AG, betrachtet die Möglichkeiten der "Smart Electronic Factory" als richtungsweisend und zukunftssicher: "Bisher fehlen vorbeugende Fehlerverhütungsmechanismen auf Basis praxisbezogener Data Analytics Methoden in einem MES gänzlich. Unsere Entwicklung geht weit über Prozesse wie die bisher eingesetzte Rückverfolgbarkeit und Prozessverriegelung hinaus - sie wird die Fertigung nicht nur optimieren, sondern revolutionieren." Die Kunden erhalten darüber hinaus in Zukunft die Möglichkeit, sich mit ihrem EMS-Dienstleister zu vernetzen und anhand der Seriennummer Fehlerursachen festzustellen. Eine lückenlose Traceability ist das Ergebnis dieser intelligenten Vernetzung.
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2019.06.25 20:13 V13.3.22-2