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Komponenten | 02 Februar 2007

Markt für Materialien zur Produktion gedruckter Elektronik soll stark wachsen

Laut NanoMarkets soll der Markt für Pasten und entsprechende Substratmaterialien für die Herstellung von gedruckter Elektronik bis zum Jahr 2012 auf rund 7,7 Milliarden US-Dollar wachsen.

Nach Informationen des Marktforschungsunternehmen wollen in 2007 und 2008 mehrere Firmen in die Serienproduktion einsteigen. Silberpasten mit Nanopartikel bieten für die Herstellung gedruckter Elektronik zahlreiche Vorteile, wie eine hohe Leitfähigkeit, eine Aushärtung bei niedrigen Temperaturen und den Druck von feinen Linien, allerdings verbunden mit hohen Kosten. NanoMarkets erwartet ein starkes Wachstum für den Nanosilbermarkt, der bis 2014 ein Volumen von fast 900 Millionen USD erreichen soll. Auch Bauteile, wie organische LEDs und Transistoren, die immer häufiger in Konsumelektronik, flexiblen Anzeigen und RFID-Anwendungen zu finden sind, führen zu einem Wachstum auf dem Markt für Polymerpasten. Das Marktvolumen soll hier rund 1,7 Milliarden USD bis 2014 erreichen. Allerdings müssen laut NanoMarkets die Polymermaterialien noch in einigen Punkten, wie z.B. Temperaturstabilität oder veränderbare Leitfähigkeit, verbessert werden. Kunststoffe werden laut NanoMarkets den Substratmarkt dominieren und bis 2014 ein Umsatzvolumen von 7,7 Milliarden USD erreichen. Bislang gibt es kein anderes Material, das für flexible Produkte und den Rolle-zu-Rolle Produktionsprozess so gut geeignet und so kostengünstig ist.
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