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© tom-schmucker-dreamstime.com Markt | 12 Juni 2014

Intel bleibt auf Bußgeld sitzen

Das Gericht bestĂ€tigt die Intel Geldbuße von EUR 1,06 Milliarden und weißt die Klage in vollem Umfang zurĂŒck.
Mit Entscheidung vom 13. Mai 2009 verhĂ€ngte die Kommission eine Geldbuße von EUR 1,06 Mrd. fĂŒr Intel. Dem Unternehmen wurde der Missbrauch seiner beherrschende Stellung auf dem Markt fĂŒr x86-Prozessoren (CPUs) vorgeworfen.

Nach Ansicht der Kommission, missbrauchte Intel seine marktbeherrschende Stellung auf dem weltweiten Markt fĂŒr x86-CPUs von Oktober 2002 bis Oktober 2007. Intel versuchte so den einzigen (ernstzunehmenden) Konkurrent Advanced Micro Devices, Inc. (AMD) ausgrenzen.

Intel klagte gegen die Entscheidung der Kommission. Die Entscheidung sollte abgewiesen werden oder zumindest eine deutliche Reduzierung der Geldbuße erreicht werden.

In seinem heutigen Urteil weist das Gericht die Klage ab und damit bestÀtigt damit die Entscheidung der Kommission.

Das Gericht findet, unter anderem, dass die an Dell, HP, Lenovo und NEC gewÀhrten Rabatte auf ExklusivitÀt zielen. Solche Rabatte sind, wenn sie von einem Unternehmen in beherrschender Stellung gewÀhrt werden, mit dem Ziel eines unverfÀlschten Wettbewerbs auf dem gemeinsamen Markt unvereinbar.

Die von Intel angefĂŒhrten Argumente - so das Gericht - wĂŒrden die Schlussfolgerung, dass die auferlegte Geldbuße unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig ist - nicht stĂŒtzen. DarĂŒber hinaus betrĂ€gt das Bußgeld nut 4,15% des Jahresumsatzes von Intel, deutlich unter der Obergrenze von 10%.
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2019.01.17 14:20 V11.11.0-1