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Komponenten | 13 April 2006

Forschungsbeihilfe für Nanoelektronik-Zentrum<br>CNT in Dresden ist laut EU rechtens

Die öffentliche Förderung der Nanoelektronik-Forschung im Rahmen der Kooperation von Advanced Micro Devices (AMD), Infineon und der Fraunhofer Gesellschaft in Dresden ist laut der EU-Kommission legal und stellt keine ungesetzliche Subventionierung dar.
Das Nanoelektronik-Zentrum CNT der drei Partner war im Juni vergangenen Jahres eröffnet und von der Bundesregierung mit insgesamt 232,5 Millionen Euro gefördert worden. Die Gesamtkosten wurden damals auf 700 Millionen Euro beziffert. Wie erst jetzt bekannt wurde, hat die EU-Kommission am vergangenen Donnerstag festgestellt, dass die Förderung mit den Richtlinien der Gemeinschaft vereinbar ist. "Ich kann erfreut eine Beihilfe genehmigen, die Europas WettbewerbsfĂ€higkeit auf dem Gebiet der nanoelektronischen Technologien stĂ€rkt, die Innovation voranbringt und gleichzeitig zur wirtschaftlichen Entwicklung in der unterstĂŒtzten Region beitrĂ€gt", erklĂ€rte EU-Wettbwerbskommissarin Neelie Kroes. In dem Projekt sollen etwa 190 Forschungs-ArbeitsplĂ€tze entstehen; außerdem soll es durch eine zukunftsgerichtete Forschung ArbeitsplĂ€tze an den Produktionsstandorten von AMD und Infineon in Dresden sichern. Das CNT nutzt neben seinen eigenen RĂ€umlichkeiten auch Einrichtungen von AMD, Infineon und Fraunhofer Gesellschaft im Raum Dresden.
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2019.03.19 17:29 V12.5.8-1