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© Infineon Komponenten | 01 April 2014

Neue Sicherheitslösung von Infineon schützt vernetzte Elektronik

Die Hardware-basierte OPTIGA™ Trust P Sicherheitslösung der Infineon Technologies AG verbessert den Schutz elektronischer Geräte in vernetzten Systemen.

Das ist eine Produktankündigung von Infineon. Allein der Emittent ist für den Inhalt verantwortlich.
Infineon erweitert damit die OPTIGA Trust Produktfamilie um eine flexibel programmierbare Lösung, mit der sich elektronische Geräte sicher authentifizieren können. Darüber hinaus schützt der neue Baustein Computersysteme vor Angriffen und verbessert die Sicherheit elektronisch gespeicherter Daten. Um elektronische Systeme abzusichern, ist es wichtig, nur autorisierte Geräte miteinander zu verbinden. Angesichts der steigenden Zahl vernetzter Geräte von Unternehmen wie auch Verbrauchern gewinnt dieser Aspekt rasant an Bedeutung. Der OPTIGA Trust P ist vergleichbar mit einem Safe. Hier können Elektronikhersteller Sicherheitsschlüssel und Zugangsdaten gesichert verwahren und damit ihre Produkte und Systeme dank Hardware besser schützen. Der Sicherheitschip generiert und speichert Verschlüsselungscodes, die helfen das Gerät vor Schadsoftware zu schützen und Software-Updates abzusichern. Da der OPTIGA Trust P programmierbar ist, können all diese Funktionen an die Anforderungen unterschiedlichster vernetzter Systeme angepaßt werden. Ob in ‚Smart Homes‘ oder Fabriken - jedes Gerät, das sensible Daten austauscht und speichert, kann mit Hilfe des OPTIGA Trust P verschlüsselt kommunizieren und damit Daten sichern. Dies hilft, Hackerangriffe abzuwehren, die darauf abzielen, persönliche Daten oder Firmendaten abzugreifen oder Systeme zu manipulieren. „Die neue OPTIGA Trust P Sicherheitslösung bietet weit mehr als nur Schutz vor Produktpiraterie, die Privatpersonen wie Unternehmen gleichermaßen schädigt“, sagt Jürgen Spänkuch, Leiter Platform Security bei Infineon Technologies. „Unser Chip schützt Industrieelektronik vor Sabotage, erhöht die Datensicherheit und bietet Schutz gegen den unerlaubten Zugriff auf immer stärker vernetzte Systeme wie im ‚Internet der Dinge‘“. Die Funktionen des OPTIGA Trust P im Detail Der OPTIGA Trust P Sicherheitschip ist gemäß Common Criteria EAL 5+ (hoch) zertifiziert. Die Lösung nutzt eine Public-Key-basierte Verschlüsselung für die einseitige und wechselseitige Authentifizierung. Der Chip generiert und speichert Verschlüsselungscodes und ermöglicht damit die Übermittlung verschlüsselter Daten über sichere Kommunikationskanäle. Dies erhöht die Datensicherheit und dient zugleich der Überprüfung von Sender und Empfänger der Informationen. Das integrierte Schlüsselmanagement und die Zugriffskontrolle erweitern die Funktionalität des gesicherten Kanals hin zu einer umfassenden Sicherheitslösung, die sowohl sichere Remote-Updates als auch lokale Zugriffsbeschränkungen für das Gerät erlaubt. Da der Baustein flexibel programmierbar ist, kann er einfach in bestehende Systeme integriert werden. Die Lösung beinhaltet ein JavaCard-Betriebssystem, mit dem Sicherheits-Applets gemäß den jeweiligen Anforderungen des Systems konfiguriert werden können. Um den Entwicklungsaufwand zu minimieren, bietet Infineon Referenz-Applets für viele gängige Funktionen, Host-Code sowie Entwicklungs-Tools. Produktdaten und Verfügbarkeit Der OPTIGA Trust P SLJ 52ACA Authentifizierungs-Chip steht in einem VQFN-32 (5 mm x 5 mm)-Gehäuse mit 150 KB Speicher und verwendet ein JavaCard Betriebssystem. Es werden Verschlüsselung gemäß ECC, RSA, AES, TDES und SHA unterstützt. Die System-Schnittstelle ist ein ISO7816 UART (400 kbit/s Datenrate).
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2019.09.16 13:24 V14.3.11-2