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© demarco dreamstime.com Embedded | 20 Februar 2014

Symtavision und Lauterbach entwickeln gemeinsamen Workflow

Symtavision, Anbieter fĂŒr Timing-Design und -Verifikation fĂŒr eingebettete Echtzeitsysteme, und Lauterbach, Hersteller von Mikroprozessor-Entwicklungssystemen, haben einen gemeinsamen Workflow fĂŒr die Entwicklung von Automotive ECUs konzipiert.
Der gemeinsame Workflow wurde so gestaltet, dass er die Vorteile eines schnelleren Systemdesigns mit weniger Iterationen bei der Entwicklung der Softwarearchitektur sowie geringerem Aufwand fĂŒr zukĂŒnftige Softwareerweiterungen kombiniert.

Er verbindet Lauterbachs modulare Toolsuite fĂŒr Mikroprozessor-Entwicklung mit dem Symtavision Werkzeug TraceAnalyzer zur Visualisierung und Analyse von Software-Timing, sowie der Toolsuite SymTA/S fĂŒr Design, Optimierung und Verifizierung eingebetteter Echtzeitsysteme. Der SteuergerĂ€te-Code wird aus einem beliebigen ECU-Konfigurationswerkzeug zwecks Target-Debugging sowie zur Simulation und Software-Validierung in TRACE32 importiert. Trace-Daten aus ECU-Messungen oder hardwareunabhĂ€ngigen Simulationen werden dann von TraceAnalyzer weiterverarbeitet, um das Software-Timing zu visualisieren und zu analysieren und das Scheduling zu validieren. Die daraus resultierenden Timing-Modelle können in SymTA/S weiterverarbeitet werden, um modellbasiert Worst-Case- und statistische Timing-Analysen durchzufĂŒhren. Außerdem kann das Scheduling im SymTA/S-Modell virtuell geĂ€ndert und somit die gesamte Softwarearchitektur exploriert bzw. optimiert werden. Die optimierte Konfiguration wird dann ĂŒber das ECU-Konfigurationswerkzeug wieder in TRACE32 hochgeladen. Damit ist der Round-Trip-Workflow abgeschlossen.

„Dieser Workflow beschleunigt die Entwicklung von eingebetteter Software“, sagte Dr. Marek Jersak, GeschĂ€ftsfĂŒhrer Symtavision. “Unsere Zusammenarbeit mit Lauterbach ermöglicht unseren Kunden, Echtzeit-Systeme sehr viel schneller und unabhĂ€ngig vom Zielprozessor zu entwickeln, dabei die aktuelle Softwarearchitektur zu optimieren und fĂŒr zukĂŒnftige Software-Erweiterungen zu planen. Dieser Ansatz reduziert die Kosten und stellt gleichzeitig sicher, dass die gesamte Software verlĂ€sslich in Echtzeit ausgefĂŒhrt wird.“
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2018.12.12 22:05 V11.10.12-1