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© andrei katyshev dreamstime.com Komponenten | 20 November 2013

Auftakt des Forschungsprojekts 'Environmental Sensors for Energy Efficiency'

Das Forschungsprojekt „Environmental Sensors for Energy Efficiency“ (ESEE) will dazu beitragen, den Stromverbrauch von GebĂ€uden weiter zu senken.
Um mehr als 30 Prozent wollen die ESEE-Forscher zum Beispiel die Energiebilanz von GebĂ€uden verbessern helfen und um etwa fĂŒnf Prozent die von Flugzeugen. Dazu arbeiten sie in den kommenden drei Jahren gemeinsam an Sensortechnologien und Sensornetzwerken, die sich in Energiemanagementsysteme einbinden lassen. Im ESEE-Projekt forschen 26 Partner aus fĂŒnf europĂ€ischen LĂ€ndern. Die Projektleitung liegt bei Infineon Technologies. ESEE soll Europas Position bei Technologien zur Senkung von Treibhausgasen stĂ€rken. Gefördert wird ESEE von der EuropĂ€ischen Union sowie von nationalen und regionalen Behörden der Teilnehmerstaaten; unter anderem vom deutschen Bundesministerium fĂŒr Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms „Informations- und Kommunikationstechnologie 2020“. Die korrekte Messung der LuftqualitĂ€t in modernen GebĂ€udemanagementsystemen ist Voraussetzung dafĂŒr, die Energiebilanz von GebĂ€uden zu verbessern. Schwerpunkt des ESEE-Projekts ist deshalb der Nachweis von Gasen und damit die Entwicklung von Sensoren und von miteinander verbundenen Sensorsystemen, deren Energiebedarf gering ist und die fĂŒr einen wartungsarmen langlebigen Betrieb ausgelegt sind. Die neuen Niedrigverbrauchssensoren basieren auf Silizium- und MEMS-Technologien und werden Umgebungsparameter, wie z.B. Kohlendioxid, Kohlenmonoxid oder Feuchtigkeit, besonders gut erfassen können. Von ESEE profitieren solche Anwendungen, die zuverlĂ€ssig Ă€ußerst genaue Umgebungsdaten benötigen, um daraus Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs fĂŒr Heizung oder KĂŒhlung abzuleiten. In Kombination mit Lösungen fĂŒr das Management von LuftqualitĂ€t sollen sich dann ĂŒber 30 Prozent der gesamten Energiebilanz von GebĂ€uden und etwa fĂŒnf Prozent der von Flugzeugen einsparen lassen. Marktpotential sehen die ESEE-Forscher zudem fĂŒr die Luftregulierung des Fahrgastraums von Elektroautos und fĂŒr alle Arten von Fahrgastkabinen und anderen Innenraumbereichen. Das europĂ€ische Gemeinschaftsprojekt ESEE lĂ€uft von April 2013 bis MĂ€rz 2016 und verfĂŒgt ĂŒber ein Budget von 27 Millionen Euro. Die Projektpartner aus Wirtschaft und Wissenschaft schultern nahezu die HĂ€lfte davon; die andere HĂ€lfte wird von den Forschungsministerien (Call 2012-1, GA 324284) Deutschlands, Finnlands, Frankreich und der Niederlande sowie vom ENIAC Joint Undertaking ĂŒbernommen. ESEE-Projektpartner: In Deutschland: EADS Deutschland GmbH, eesy-id GmbH, Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. (ENAS/IPM), Friedrich-Alexander-UniversitĂ€t Erlangen-NĂŒrnberg, Infineon Technologies AG, Siemens AG und TWT GmbH Science & Innovation In Finnland: FlĂ€kt Woods Oy, Metso Automation Oy, Murata Electronics Oy, Teknologian Tutkimuskeskus VTT und Vaisala Oy In Frankreich: Aerovia, APIX, III-V-Lab GIE, CEA-Leti MINATEC, CIAT S.A. In den Niederlanden: Evalan BV, Holst Centre/imec, Munisense BV, NXP Semiconductors Netherlands BV, Technical University Eindhoven und Vabrema BV In Spanien: Acondicionamiento Tarrasense (Leitat Technological Center), Iquadrat Informatica S.L und Telecommunications Technological Centre of Catalonia
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2019.02.15 09:57 V12.1.1-1