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© kornwa dreamstime.com Komponenten | 18 November 2013

Leoni-Konzernumsatz steigt leicht über Vorjahresniveau

Leoni steigerte den Konzernumsatz in den ersten neun Monaten 2013 gegenĂŒber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um rund 1 Prozent auf 2.928,0 Mio. Euro (Vorjahr: 2.891,4 Mio. Euro).
Im dritten Quartal 2013 wurde ein GeschĂ€ftsvolumen von 957,9 Mio. Euro nach 954,7 Mio. Euro in der entsprechenden Vergleichsperiode erzielt. Leoni profitierte in beiden Unternehmensbereichen von der anhaltend guten Nachfrage der Automobilindustrie vor allem in Nordamerika und China. Durch die ZuwĂ€chse im GeschĂ€ft mit Bordnetz-Systemen, KabelsĂ€tzen und Automobilleitungen konnte der konjunkturbedingt schwĂ€chere Absatz in anderen Industriezweigen ausgeglichen werden. Zuletzt mehrten sich zudem die Anzeichen fĂŒr eine wirtschaftliche Stabilisierung der Non-Automotive-Bereiche. Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag im dritten Quartal 2013 mit 36,5 Mio. Euro etwa 31 Prozent unter dem Vergleichsniveau des Vorjahres von 53,3 Mio. Euro. In den ersten neun Monaten kumuliert belief sich das EBIT auf 114,3 Mio. Euro nach 198,8 Mio. Euro im entsprechenden Zeitraum 2012, in dem positive Einmaleffekte in Höhe von 33,2 Mio. Euro enthalten waren. Ergebnisbelastend wirkten sich 2013 vor allem Anlaufkosten bei neuen Bordnetz-Projekten und hohe Restrukturierungsaufwendungen aus. Zudem machten sich Produktmixverschiebungen bei Automobilkabeln und die geringere KapazitĂ€tsauslastung in den InvestitionsgĂŒterbereichen bemerkbar. Der KonzernĂŒberschuss betrug im Neunmonatszeitraum 64,1 Mio. Euro (Vorjahr: 131,2 Mio. Euro). WSD: Hohe Nachfrage aus der Automobilindustrie Im Unternehmensbereich Wiring Systems (WSD) stieg der Außenumsatz von Januar bis September 2013 gegenĂŒber der vergleichbaren Vorjahresperiode um rund 4 Prozent auf 1.727,6 Mio. Euro (Vorjahr: 1.663,2 Mio. Euro). Zu diesem Wachstum trug auch das ĂŒblicherweise ruhigere dritte Quartal bei, in dem ein knapp 3 Prozent grĂ¶ĂŸeres GeschĂ€ftsvolumen von 552,2 Mio. Euro (Vorjahr: 537,5 Mio. Euro) erzielt wurde. Impulse gingen vor allem von der Nachfrage nach Bordnetz-Systemen und KabelsĂ€tzen aus der exportstarken deutschen Automobilindustrie aus. Auch zahlreiche NeuanlĂ€ufe trugen zum Umsatzplus bei. Trotz des Volumenanstiegs verringerte sich das Bereichs-EBIT im dritten Quartal 2013 von 26,0 Mio. Euro auf 17,4 Mio. Euro, wobei insbesondere Restrukturierungsaufwendungen fĂŒr die Schließung eines Standorts in Nordafrika in Höhe von ca. 10 Mio. € fĂŒr diesen RĂŒckgang maßgeblich waren. Im Neunmonatszeitraum reduzierte sich das Bereichs-EBIT von 104,3 Mio. Euro auf 76,3 Mio. Euro. WCS: Gutes Automotive-GeschĂ€ft, Stabilisierung der anderen Industrien Auch der Unternehmensbereich Wire & Cable Solutions (WCS) profitierte von der beachtlichen Dynamik der Pkw-MĂ€rkte, die fĂŒr eine anhaltend hohe Nachfrage nach LEONI-Automobilkabeln sorgte. Dadurch konnte das verhaltene GeschĂ€ft mit der InvestitionsgĂŒterindustrie nahezu ausgeglichen werden. Der Umsatz des Bereichs WCS lag in den ersten neun Monaten 2013 mit 1.200,4 Mio. Euro nur leicht unter dem vergleichbaren Vorjahreswert von 1.228,2 Mio. Euro. Neben dem konstant guten Absatz von Automobilleitungen sorgte die sukzessive Stabilisierung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den InvestitionsgĂŒterindustrien fĂŒr steigende Nachfrage. Dies schlug sich positiv im GeschĂ€ftsvolumen des dritten Quartals 2013 nieder, in dem der Bereichsumsatz mit 405,8 Mio. Euro (Vorjahr: 417,3 Mio. Euro) den im bisherigen Jahresverlauf höchsten Wert markierte. Davon profitierte auch das Bereichs-EBIT, das von Juli bis September 19,2 Mio. Euro (Vorjahr: 27,3 Mio. Euro) erreichte. Kumuliert erzielte der Unternehmensbereich in den ersten neun Monaten ein EBIT von 38,0 Mio. Euro nach 94,3 Mio. Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum, in dem ein hoher Einmalertrag von 28,3 Mio. Euro enthalten war. 2013 wurde die Ertragslage vor allem von Restrukturierungsaufwendungen, einer geringeren KapazitĂ€tsauslastung im IndustriegeschĂ€ft und einem ungĂŒnstigeren Produktmix bei Automobilkabeln belastet. Umsatz- und Ergebnisprognose fĂŒr Gesamtjahr bestĂ€tigt Der bisherige Jahresverlauf bestĂ€tigte die EinschĂ€tzung von Leoni, dass 2013 ein Übergangsjahr ist. Die Nachfrage wichtiger Abnehmerbranchen zeigte sich wie erwartet verhalten mit Ausnahme der Automobilindustrie, die sich besser als zu Jahresbeginn prognostiziert entwickelte. Diese Entwicklung hatte Leoni bereits im August dazu veranlasst, das Konzern-Umsatzziel fĂŒr das Gesamtjahr 2013 leicht von 3,7 Mrd. Euro auf 3,8 Mrd. Euro anzuheben (Vorjahr: 3,81 Mrd. Euro). Der Unternehmensbereich Wiring Systems wird demnach mit 2,2 Mrd. Euro voraussichtlich etwas mehr beitragen als zunĂ€chst geplant; das Umsatzziel im Segment Wire & Cable Solutions bleibt unverĂ€ndert bei 1,6 Mrd. Euro. Der GeschĂ€ftsverlauf im dritten Quartal 2013 untermauerte diese NeueinschĂ€tzung, sodass keine weitere Anpassung notwendig ist. Dies gilt auch fĂŒr die Ertragslage: Beim Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern wird weiterhin mit einem Niveau von 170 Mio. Euro (Vorjahr: 237,9 Mio. Euro) gerechnet. Ergebnisbelastend wirken sich erwartungsgemĂ€ĂŸ vor allem die hohen Anlaufkosten fĂŒr Neuprojekte sowie die schwĂ€chere KapazitĂ€tsauslastung in den InvestitionsgĂŒterbereichen aus. Hinzu kommen ĂŒber den ursprĂŒnglichen Planungen liegende Restrukturierungsaufwendungen. Zum Konzernergebnis werden der Unternehmensbereich WSD aus heutiger Sicht ein EBIT von 110 Mio. Euro beitragen und das Segment WCS ein Ergebnis von 60 Mio. Euro.
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