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© david alary dreamstime.com Komponenten | 24 Oktober 2013

Aixtron mit leichtem Umsatzanstieg in 3Q

AIXTRON SE hat die Umsatzerlöse im dritten Quartal 2013 mit EUR 46,2 Mio. gegenĂŒber dem Vorquartal (Q2/2013: EUR 45,3 Mio.) leicht gesteigert.
Im Vorjahresquartal wurden EUR 62,2 Mio. erzielt. Trotz des geringeren, positiv wirkenden Anteils an Endabnahmen im Vergleich zum Umsatz in Q2/2013, konnte das EBIT auch ohne Sondereffekte gesteigert werden. Dazu trugen insbesondere die positiven Kosteneffekte und Effizienzgewinne durch das in Q1/2013 gestartete 5-Punkte-Programm bei. Damit befindet sich die Gesellschaft auf einem guten Weg, die jĂ€hrlichen Betriebsaufwendungen um rund 20% zu reduzieren. Trotz weiter hoher Auslastungsraten vieler LED-Hersteller erfolgten noch keine spĂŒrbaren Neuinvestitionen in entsprechende Produktionsanlagen. Der AIXTRON Auftragseingang im dritten Quartal 2013 stieg leicht auf EUR 35,7 Mio. (Q2/2013: EUR 30,5 Mio.; Q3/2012: EUR 34,5 Mio.). Dies spiegelt sich auch in der Entwicklung der Umsatzerlöse wider. Das Bruttoergebnis lag in Q3/2013 auch ohne Sondereffekte ĂŒber dem Vorquartal sowie deutlich ĂŒber dem Vorjahresquartal. Dabei standen einem niedrigeren Anteil von Endabnahmen im Umsatz geringere Fertigungskosten gegenĂŒber. Ein Sondereffekt im Bruttoergebnis war die EBIT-neutrale Umbuchung der zu erwartenden VersicherungsentschĂ€digung nach einem Brand in einem Lagerhaus eines Dienstleisters in Höhe von EUR 15 Mio. in die sonstigen betrieblichen ErtrĂ€ge. Dagegen wirkten sich die konsequente Verwertung von Bauteilen aus ÜberbestĂ€nden, leicht erhöhte Annahmen fĂŒr zukĂŒnftig zu verkaufende Anlagen sowie reduzierte Verpflichtungen aus bestehenden Abnahmevereinbarungen positiv auf das Bruttoergebnis aus, da entsprechende Vorsorgen aufgelöst werden konnten. HauptsĂ€chlich aufgrund der beschriebenen Sondereffekte und der realisierten positiven Kosteneffekte aus dem 5-Punkte-Programm, konnte das EBIT in Q3/2013 mit EUR 2,9 Mio. sowohl gegenĂŒber dem Vorjahr als auch gegenĂŒber dem Vorquartal verbessert werden (Q3/2013 ohne Sondereffekte: EUR -9,2 Mio.; Q3/2012: EUR -78,3 Mio.; Q2/2013: EUR -9,8 Mio.). Das Nettoergebnis fĂŒr Q3/2013 betrug positive EUR 1,6 Mio. (Q3/2013 ohne Sondereffekte: EUR ‑10,6 Mio.; Q3/2012: -78,3 Mio.; 9M/2013: EUR -86,2 Mio.; 9M/2012: EUR -102,2 Mio.) und war damit nicht nur gegenĂŒber dem Vorjahr, sondern auch gegenĂŒber dem Vorquartal verbessert (Q2/2013: EUR -11,8 Mio.). Der bis September aufgelaufene Free Cashflow verdeutlicht das besondere Augenmerk auf die LiquiditĂ€t. Obwohl im dritten Quartal 2013 der Free Cash Flow insbesondere wegen Abfindungszahlungen bei EUR ‑6,5 Mio. lag, betrĂ€gt der Mittelabfluss ĂŒber 9 Monate lediglich EUR -0,9 Mio. (Q2/2013: EUR -3,7 Mio.; Q3/2012: EUR -26,0 Mio.). „Die Auftragslage ist noch verhalten, wir nutzen aber die Zeit, um das Unternehmen weiter an die aktuellen Marktgegebenheiten anzupassen“, erklĂ€rt Martin Goetzeler, Vorstandsvorsitzender der AIXTRON SE. „Unsere Kunden sind dabei, die Herstellungsprozesse fĂŒr noch leistungsfĂ€higere und kostengĂŒnstigere Bauelemente zu optimieren. Dabei unterstĂŒtzen wir die Industrie aktiv durch neu geschaffene Strukturen in der technischen Kundenbetreuung sowie durch unsere Produkt-Roadmap. DarĂŒber hinaus wollen wir sowohl unsere Lieferzeiten als auch die Zeiten von der Konzeption eines Produkts bis hin zu dessen Volumenfertigung stark verkĂŒrzen.“ Hohe Auslastungsraten bei fĂŒhrenden LED-Herstellern lassen darauf schließen, dass der Abbau von ÜberkapazitĂ€ten im Markt fĂŒr MOCVD-Depositionsanlagen weiter voranschreitet. Jedoch hat dies auch im dritten Quartal 2013 nicht zu einem spĂŒrbaren Anstieg der Nachfrage nach neuen Anlagen von AIXTRON gefĂŒhrt, was eine genaue Prognose fĂŒr Umsatzerlöse und EBIT-Marge immer noch schwierig macht. Das Management erwartet davon aus, im vierten Quartal 2013 höhere Umsatzerlöse im Vergleich zum dritten Quartal erzielen zu können.
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