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© ingrid prats dreamstime.com Komponenten | 21 Mai 2013

Hoffnungsschimmer für insolvente Telefunken Semiconductors

Erster Hoffnungsschimmer fĂŒr die insolvente Telefunken Semiconductors GmbH & Co. KG: Der vom Amtsgericht Heilbronn bestellte vorlĂ€ufige Insolvenzverwalter Dr. Jan Markus Plathner will den Betrieb zunĂ€chst fortfĂŒhren.

Er hat dazu jetzt auch einen strukturierten Transaktionsprozess eingeleitet, um neue Investoren fĂŒr den Hersteller von Halbleitersystemen zu finden. FĂŒr die insgesamt rund 320 Mitarbeiter wurde die Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes auf den Weg gebracht. „Nach unserer ersten Bestandsaufnahme sehen wir eine realistische Möglichkeit fĂŒr die BetriebsfortfĂŒhrung. Ob wir sie nĂŒtzen können, hĂ€ngt jedoch maßgeblich von den beiden Hauptkunden ab. Ein wichtiger Vertrag, der die Auslastung des Werkes bis September sichert, endet. GesprĂ€che ĂŒber eine VerlĂ€ngerung laufen derzeit. Zuversicht gibt uns dabei, dass Telefunken Semiconductors sehr spezielle Halbleitersysteme herstellt, die nicht ohne weiteres substituierbar sind“, fasst der Sanierungsexperte Dr. Jan Markus Plathner in einer ersten Zwischenbilanz zusammen. Inwieweit eine Übertragung auf einen Investor möglich ist, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Plathner ist seit dem Insolvenzantrag des Unternehmens am 25. April mit einem Team von Spezialisten vor Ort, um den Betrieb zu stabilisieren und zusammen mit der GeschĂ€ftsfĂŒhrung die Weichen fĂŒr die Zukunft zu stellen. Derzeit lĂ€uft der GeschĂ€ftsbetrieb weiter wie bisher.
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2019.02.22 14:26 V12.2.6-2