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© grzegorz kula dreamstime.com Komponenten | 04 März 2013

Escha: Fertigung und Vertrieb in Shanghai

Seit Dezember 2012 ist die ESCHA Bauelemente GmbH mit einer eigenen Produktions- und Vertriebsgesellschaft in China präsent.

Die Auslandsgesellschaft des Steckverbinder- und Gehäusespezialisten liegt in einem neu erbauten Industriepark in Minhang, südwestlich vom Zentrum der Millionenmetropole Shanghai und wird von General Manager Zhou Junping geleitet. Für das deutsche Familienunternehmen ist es die erste eigene Produktions- und Vertriebsgesellschaft außerhalb Europas und ein wichtiger Schritt bei der stetigen Internationalisierung des Unternehmens. Nach der erfolgreichen Firmengründung geht es in den nächsten Wochen vorrangig darum, eine Verwaltungs- und Vertriebsmannschaft in China aufzubauen. Anschließend werden die Vertriebsaktivitäten hochgefahren und später die Produktionsaktivitäten bedarfsgerecht nachgeführt. Ab Mai 2013 soll eine erste Vertriebsmannschaft bei der ESCHA Automation Connectivity (Shanghai) Co., Ltd. tätig sein. „Die Region um Shanghai bildet aufgrund ihrer Internationalität, den bereits angesiedelten Firmen und der gut ausgebildeten Bevölkerung den optimalen Ausgangspunkt für unsere Aktivitäten in China“, sagt Marco Heck, Executive Director bei ESCHA in Shanghai. Er fügt hinzu: „Ausgehend von der bedeutendsten Industriestadt Chinas wollen wir ab den Sommermonaten den lokalen Markt mit vor Ort produzierten Standard-Rundsteckverbindern der Baugrößen M8x1 und M12x1 bedienen. In einem zweiten Schritt werden wir sicherlich über eine flächen- bzw. industriebezogene Erweiterung nachdenken. Auch das Produktportfolio werden wir nachfrageorientiert ausbauen.“ Obwohl die in China gefertigten Anschlusstechnik-Komponenten die hohen unternehmenseigenen Qualitätsstandards erfüllen werden, ist ein Import nach Europa nicht geplant. Durch den Aufbau lokaler Fertigungseinrichtungen für die jeweiligen regionalen Märkte hat der Start in Shanghai auch keinen direkten Einfluss auf die Fertigung im heimischen Halver. Im Zuge der internationalen Ausrichtung seines Unternehmens weist ESCHA Geschäftsführer Dietrich Turck darauf hin, dass „die neuen Produktionslinien in China nicht dazu führen werden, dass wir Fertigungskapazitäten in Deutschland abbauen. Wir haben erst vor kurzem in unsere beiden Werke in Halver investiert und die Produktionsflächen noch einmal ausgebaut. Auch in Zukunft werden wir von hier aus die europäische Nachfrage bedienen.“ Bereits jetzt versorgt ESCHA die außereuropäischen Märkte durch Lizenzfertigungen in Nord- und Mittelamerika. Die eigene Produktions- und Vertriebsgesellschaft in China ermöglicht zukünftig einen direkten Zugang zu den Wachstumsmärkten der Region.
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2019.06.25 20:13 V13.3.22-2