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© rob hill dreamstime.com Komponenten | 16 Januar 2013

Bosch setzt auf Standort Dresden

Bosch hat in Dresden mit der Entwicklung (Design) von anwendungsspezifischen integrierten Schaltkreisen (ASICs – Application-Specific Integrated Circuits) fĂŒr Mikro-Elektromechanische Systeme (MEMS) begonnen.
Diese Sensoren basieren auf Silizium und erfassen zum Beispiel Bewegungen, Druck oder Magnetfelder. MEMS-Sensoren kommen in immer mehr Anwendungen in Fahrzeugen zum Einsatz – wie zum Beispiel Motor- und Fahrzeugdynamiksteuerungen oder Überschlagerkennung, zunehmend aber auch in KonsumelektronikgerĂ€ten wie Smartphones, Spielekonsolen oder Tablet-Computern. Die zugehörige Schaltung (ASIC) liest den Sensor aus und gibt den Messwert in analoger oder digitaler Form weiter. Durch entsprechende Auslegung des Schaltkreises können zuverlĂ€ssig und sicher hohe SignalgĂŒten erreicht werden, wie sie fĂŒr Anwendungen wie zum Beispiel im Smartphone oder Auto erforderlich sind. Bosch sieht ein hohes Wachstumspotenzial im Markt fĂŒr MEMS-Sensoren und zugehörigen ASICs. Mit Dresden erweitert das Unternehmen sein IC-Design-Netzwerk mit den Standorten Reutlingen, MĂŒnchen, Shanghai und Bangalore. Durch die PrĂ€senz in Dresden als einem der dynamischsten Zentren der Mikroelektronik in Europa hat Bosch unmittelbaren Zugang zu vielen Forschungseinrichtungen und dem Ingenieurwissen in dieser Region. “Neben unserer langjĂ€hrigen Erfahrung im Bereich MEMS-Technologie ist die VerfĂŒgbarkeit exzellenter IC-Entwickler einer der zentralen Erfolgsfaktoren fĂŒr den Ausbau unseres innovativen Produktportfolios“, sagt Udo-Martin Gomez, CTO der Bosch Sensortec GmbH. “Zudem unterstreicht Bosch mit dem IC-Design-Standort in Dresden die Bedeutung Deutschlands als wichtiger Standort fĂŒr die Entwicklung und Fertigung von Halbleitern“, sagt Erich Biermann, Senior Vice President Engineering Semiconductors, Bosch Automotive Electronics.
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