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© alexandr malyshev dreamstime.com Komponenten | 10 Januar 2013

'SeManTiK' erforscht neueste Chip-Integrations-Techniken

Wie mĂŒssen IdentitĂ€tsdokumente beschaffen sein, damit sie wĂ€hrend ihrer langjĂ€hrigen GĂŒltigkeit nicht vorzeitig ausfallen?
Um diese Frage dreht sich die Arbeit von Bundesdruckerei, Infineon Technologies AG und Fraunhofer IZM im aktuellen Förderprojekt „Sichere und langlebige eID-Anwendungen fĂŒr die Mensch-Technik-Kooperation“ (SeManTiK). Die Partner erforschen einerseits zuverlĂ€ssige neue Integrations-Technologien sowie realitĂ€tsnahe Modelle, mit denen die Lebensdauer von IdentitĂ€tsdokumenten vorhergesagt und getestet werden kann. IdentitĂ€tsdokumente sind viele Jahre gĂŒltig und werden in dieser Zeit hĂ€ufig stark beansprucht. Daher mĂŒssen sie Ă€ußerst robust und zugleich sicher und zuverlĂ€ssig sein. „Unser Ziel ist, multifunktionale und langlebig fehlerlos funktionierende Technologien fĂŒr IdentitĂ€tsdokumente zu entwickeln. Um die ZuverlĂ€ssigkeit dieser Technologien realitĂ€tsnah testen zu können, brauchen wir neue standardisierte Testverfahren und Simulationsmodelle, die wir im Projekt erforschen“, erlĂ€utert Joachim Kloeser von der Bundesdruckerei und Gesamtprojektleiter des Forschungsprojekts das gemeinsame Vorhaben. „‚SeManTiK‘ eröffnet uns neue Wege in der qualitativen Beurteilung und Auswahl von bestehenden, langlebigen elektronischen Hochsicherheitsdokumenten. Unserem gemeinsamen Ziel, die geforderte Langlebigkeit dieser Dokumente bereits zuverlĂ€ssig im Labor vorhersagen zu können kommen wir durch dieses Förderprojekt erheblich nĂ€her. Damit bauen wir unseren Wettbewerbsvorteil in Deutschland weiter aus“, sagt Peter Stampka, Initiator und Projektleiter von „SeManTiK“ bei Infineon Technologies. Das Forschungsprojekt „SeManTiK“ wird vom Bundesministerium fĂŒr Bildung und Forschung (BMBF) unterstĂŒtzt. Als assoziierter Projektpartner bringt das Bundes-kriminalamt seine Expertise fĂŒr forensische und methodische Analysen mit ein. Bayer Material Science unterstĂŒtzt das Projekt durch seine Kompetenz bei den TrĂ€germaterialien.
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2019.02.15 09:57 V12.1.1-1