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© jultud dreamstime.com Komponenten | 27 November 2012

Technologieorientiertes Verbundprojekt FEREMA

Elektrische Antriebe zÀhlen zu den wesentlichen Zukunftsthemen in der Automobilindustrie.
Einerseits getrieben durch die aktuellen Entwicklungen in den Bereichen der ElektromobilitĂ€t und andererseits – nicht immer offensichtlich – durch die Notwendigkeit der Weiterentwicklung einer Vielzahl von elektrischen Nebenaggregaten, wie LĂŒftern, Pumpen und mechanischen Verstelleinrichtungen in unseren heutigen Fahrzeugen.

Ziel des Verbundprojektes FEREMA ist die Entwicklung eines ressourceneffizienten, kostengĂŒnstig herstellbaren, bĂŒrstenlosen elektrischen Antriebs fĂŒr Nebenaggregate in Fahrzeugen, welcher zum Beispiel bezĂŒglich GerĂ€uschentwicklung, Robustheit gegenĂŒber UmwelteinflĂŒssen und Einsatztemperaturbereich den hohen Anforderungen der Automobilindustrie genĂŒgen muss.

Der Projektname FEREMA steht fĂŒr die englischsprachige Wortkombination 'Fewer Rare-Earth Magnets' und bedeutet 'Weniger Seltene Erden Magnete'. Seltene Erden Magnete werden fĂŒr die Herstellung einer Vielzahl von Elektromotortypen benötigt.

Durch die Anwendung fortschrittlicher Elektromotortechnologie in Kombination mit den heutzutage mikroelektronisch integrierbaren hochkomplexen intelligenten Ansteuersystemen wird ein Antrieb entwickelt, welcher ohne Seltene Erden auskommt und damit aus kommerzieller Sicht entscheidende Vorteile mit sich bringt.

Das Projektkonsortium, bestehend aus den Unternehmen MAHLE Filtersysteme GmbH, Melexis GmbH, MAGNETWORLD AG, driveXpert GmbH und der Technischen UniversitĂ€t Ilmenau, erhĂ€lt fĂŒr dieses Vorhaben von der ThĂŒringer Aufbaubank eine Verbundförderung.

Das Verbundprojekt wurde unter Mitwirkung des Unternehmens CMP Financial Engineers GmbH & Co. KG im Februar 2012 gestartet und ermöglicht den Projektpartnern wĂ€hrend der zweijĂ€hrigen Projektlaufzeit optimale Voraussetzungen fĂŒr fachgebietsĂŒberschreitende Kooperationen in den Forschungs- und Entwicklungsbereichen Mechatronik, Maschinenbau, Werkstofftechnik, Elektrotechnik und Mikroelektronik.
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2018.12.05 15:01 V11.10.4-2