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© nikm dreamstime.com Komponenten | 07 November 2012

Elmos-Umsatz durch Pkw-Marktschwäche belastet

Elmos Semiconductor hat in den ersten neun Monaten 2012 einen Umsatz von 135,7 Mio. Euro erreicht. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Rückgang von 6,6% (9M 2011: 145,3 Mio. Euro).
Der niedrigere Umsatz spiegelt die anhaltende Schwäche der Automobilindustrie wider, die mittlerweile auch die Premium-Hersteller erreicht hat. In der konzernweiten regionalen Umsatzverteilung zeigt sich die Schwäche der europäischen Automobilwirtschaft. Während der Umsatz mit Kunden in Europa abnahm, konnte Asien in den ersten neun Monaten 2012 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12,2% wachsen.

Im Neunmonatszeitraum 2012 erreichte die Bruttomarge 40,2% (9M 2011: 45,6%). Das im Frühjahr 2012 gestartete Einsparprogramm zeigte verstärkte positive Auswirkungen im dritten Quartal 2012. So stiegen im Vergleich zum Vorquartal die Brutto- und Betriebsergebnismarge auf 42,2% bzw. 3,1% an (Q2 2012: 39,6% bzw. 0,8%).

Beim EBIT wurden in den ersten neun Monaten 2012 insgesamt 5,7 Mio. Euro erwirtschaftet (9M 2011: 19,1 Mio. Euro). Der Konzernüberschuss lag bei 4,5 Mio. Euro bzw. entsprach einem unverwässerten Gewinn je Aktie von 0,23 Euro (9M 2011: 13,8 Mio. Euro bzw. 0,71 Euro). Der bereinigte Free Cashflow war auf Neunmonatsbasis nahezu ausgeglichen (-0,1 Mio. Euro; 9M 2011: 9,7 Mio. Euro).

„Die schwieriger werdende Lage im europäischen Wirtschaftsraum bestimmt weiterhin den Absatz unserer Automobilkunden“, sagt Dr. Anton Mindl, Vorstandsvorsitzender der ELMOS Semiconductor AG. „Entgegen der aktuellen Marktlage erwartet ELMOS aufgrund von Neuanläufen jedoch einen leichten Umsatzanstieg in Q4 2012 gegenüber dem Vorquartal.“

Aufgrund der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung im Jahresverlauf, mit verstärkter Ausprägung in den vergangenen Wochen, erwartet ELMOS nun einen Umsatz leicht über 180 Mio. Euro für das Gesamtjahr 2012. Das Einsparprogramm wird fortgesetzt. Für 2012 wird eine EBIT-Marge von rund 6% erwartet. Die Investitionen sollen weniger als 15% vom Umsatz betragen. Der bereinigte Free Cashflow wird positiv sein.

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2018.06.15 00:12 V9.6.1-2